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Ich kann laufen so wie Du und ich laufe auf Dich zu!

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Start Aktuelles 24 Stunden Charitylauf Neubeuern 16./17.10.2010
24 Stunden Charitylauf Neubeuern 16./17.10.2010
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Zufälle gibts im Leben. Nicht, dass man behaupten könne, Dietmar Mücke laufe ganz zufällig. Dazu gibt es allerdings nicht den geringsten Anhalt. Ganz im Gegenteil, dieser Mann scheint einfach zum Laufen geboren zu sein, und läuft sicherlich nicht nur rein zufällig

 

Nun, 2009 gab es ganz in der Nähe seines Wohnortes den ersten 24 Stundenlauf in Neubeuern. Veranstaltet wird dieser von der Schülermitverwaltung der Schule und des Internats Schloß Neubeuern. Als Dietmar Mücke letztes Jahr davon hörte, entschloß er sich spontan mitzulaufen.

Nun folgt die andere Hälfte des Zufalls. Coach und Vereinsmitgründerin Heidi Soldan ist in Neubeuern vier Jahre zur Schule gegangen und hat dort ihren Ehemann Perry kennen und lieben gelernt. Die beiden haben sogar in der Internatskapelle geheiratet.

Dietmar wußte davon nicht und Heidi nicht, dass Dietmar in Neubeuern 2009 gelaufen ist. Allerdings hatte Dietmar größere Mengen leckere Soldan Bonbons dabei, und darauf wurde er von der Internatsleitung angesprochen.

 

Und so ergab das Eine das Andere und der Laufclub wurde 2010 eingeladen mitzulaufen, und unsere Vereinsarbeit  vorzustellen. Unsere Marathonis konnten wir jedoch nicht mitnehmen, da die vom München Marathonwochenende noch in der Regenerationswoche waren.

 

Coach Heidi Soldan, Robert Wimmer sowie Cosima und Anita Kinle, machten sich also auf den Weg nach Neubeuern. Für Heidi, eine  Reise zurück in die Jugend. Ein klein wenig aufgeregt war sie deswegen schon und wir anderen, ob der 24 Stunden.

Ein 24 Stundenlauf gehört immerhin zur Königsdisziplin des Ultralaufes und so waren wir froh, dass wir neben Dietmar Mücke auch noch Robert Wimmer dabei hatten. Die sollten unsere Gewährträger für eine ordentliche Rundenzahl werden :-))

 

Nachfolgend Impressionen vom Lauf:

 

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Der Startschuß ist gefallen und alle Schüler begaben sich auf den Rundkurs auf den Neubeuerer Sportplatz.

 

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Dietmar Mücke hätte fast den Startschuß verpasst, aber so ist es mit den Gästen. Die jenigen, die den kürzesten Weg haben, kommen oft zuletzt :-)

 

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Die Zählstation, mit daneben liegendem Catering. Wir haben schon viel erlebt, vom rustikal und reichlich versorgten Rennsteig mit Schmalzbroten und Grillwürsten bis Rotwein und Gänseleberpastete beim Medoc Marathon. Aber dieses Catering lies wirklich keinen Wunsch offen und sucht Seinesgleichen. Mit Unterstützung der Fa. Mc Donalds, gab es rund um die Uhr tageszeitgerechtes Essen. Das Wetter war kalt und es regnete fast durchgängig und so waren wir über die warmen Getränke und Speisen besonders froh.

 

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Robert Wimmer, links neben Coach Roli Wächter, der in den Nachstunden gekommen war.  Roli selbst wohnt in Nürnberg, aber seine Familie noch am Chiemsee und so hat er erst die Kleine ins Bettchen gebracht und ist dann vier Stunden mitgelaufen. In der Nacht ist es am schwierigsten durchzuhalten.

Der Biorythmus des Körpers ist auf Schlafen eingestellt, die Dunkelheit gibt dem Körper auch nochmal zusätzlich das Signal "Bitte schlafen" und es werden entsprechende Schlafhormone ausgeschüttet. Und so hat Roli alte und neue Geschichten erzählt und uns einfach aufgemuntert. Roli war beeindruckt, dass in der Nacht um 03.00 Uhr noch Jugendliche auf der Bahn waren, die bereits um 17.00 Uhr an den Start gingen.

Das ist schon außergewöhnlich und zeigt Engagement und Willenskraft, vor allem wenn man berücksichtigt, dass die Jungendlichen, das nicht so wie wir, regelmäßig trainieren.

 

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Anita hat bereits zwei Lagen Kleider an, den warmen Schal aus Nepal und Handschuhe. Nach den vielen Stunden ist sie nicht mehr am Joggen und beim Walken kühlt der Körper sehr schnell  aus.

 

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Für einen so langen Lauf braucht man nicht nur Kraft, Kondition und einen starken Willen, sondern auch viel Geduld. Und die Geduld der ganzen Sportlerinnen und Sportler wurde belohnt als es zu dämmern begann und jene die seit Beginn an auf der Bahn waren, das Tageslicht wieder zu sehen bekamen. 

Mit dem Tageslicht steigt die Stimmung  und der Körper hört endlich auf Schlafhormone auszuschütten.

 

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Auch für die tapferen Zähler, die teilweise die ganze Nacht "durchgemacht" haben, kehrt das Tageslicht zurück.

 

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Dietmar  mit Zugläuferin, ja Sie lesen richtig. Diese Dame hat ganz schön Tempo gemacht. Aber abschütteln lies sich Dietmar doch  nicht.

 

Von jedem Lauf nehmen wir etwas mit nach Hause. Diesmal ist es der Respekt vor der enormen Willenskraft und dem Durchhaltevermögen dieser Generation von Jugendlichen, die in zehn oder zwanzig Jahren vielleicht politische Verantwortung übernehmen wird, wenn wir in Rente gehen. Einige sind bis an die Grenzen ihrer Leistungskraft gegangen und sind dann raus ohne ihr gestecktes Ziel zu ereichen.

Na und! Sie haben bis zum letzten Schritt gekämpft und das ist in diesem Fall entscheidend. Denn nicht immer hat man es in der Hand, die gesteckten Ziele zu erreichen, vor allem wenn man gegen den eigenen Körper ankämpft. Zuweilen schaltet der Gehirnmuskel, den Skelettmuskel ab, bevor dieser den Körper ruiniert. Ein biologischer Überlastungsschutz, der im Erwachsenealter verloren geht.

Jeder vermag für sich selber zu beurteilen, ob die Natur hier clever ist oder nicht.

 

Zum Schluß etwas zum Schmunzeln:

Meine kleine Tochter Cosima hat im Alter von fünf, als sie ihren ersten Sponsorenlauf machte, gesagt: "Schade eigentlich, dass ich das Geld nicht behalten darf, wo ich mich doch soooooooooooo angestrengt habe " 

 

 

 
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