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| Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Klemenz! |
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64. und letzte Etappe / Finnland Mautstelle/Honningsväg nach Nordkapp / 21.06.2009 / 45.7 km ( 5:03 ) / 4487.7 km gesamt
| Robert Wimmer hat zum zweiten Male den TEL erfolgreich gefnished. 64 Tage ist er in der Spitze mitgelaufen und hat das Tempo mitbestimmt. Voller Respekt vor dem Erstplazierten ist er stolz und überglücklich über sein Ergebnis. | Wir gratulieren allen TEL die das Endziel erreicht haben, aber vor allem gratulieren wir ganz herzlich unserem Fanclubmitglied Robert zum 4. Platz! Es hat Spaß gemacht, jeden Tag mitzufiebern und die Daumen aus der Ferne zu drücken! Leider hat es mit dem 1. Platz nicht geklappt, aber Du kannst trotzdem stolz auf Dich sein!!! Respekt vor Deiner Leistung!!! Wir wünschen Dir einen schönen Abend und eine gute Rückreise! Wir sehen uns bestimmt beim Marathon am kommenden Sonntag! Dein Fanclub Green-White Crocodiles aus Fürth | | |
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| So die Rentieren werden bald wieder ihre Ruhe haben, wenn die menschlichen Renntiere morgen fertig werden:-) |
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Das war nun die letzte lange Etappe und der TEL ist so gut wie geschafft. Morgen laufen wir ja nur noch für die Kamera, für die Fotogalerie. Alle ? zwei viellicht nicht.... |
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Das Wetter hat es heute nicht so gut mit uns gemeint, es war wieder kälter. Ich mußte sogar mit langer Hose und Jacke laufen. Ständig Orkanböen aber das hat mich heute eigentlich kaum noch davon abgelenkt an zuhause zu denken und mir vorzustellen, dass ich endlich wieder in meiner warmen Badewanne liege. |
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Eine Bilderbuchlandschaft dürfen wir hier genießen und überall Rentiere, sogar am Spielplatz. Das fand ich echt witzig, wie bei uns in Deutschland die Hunde. Leider habe ich schon wieder einen Zehennagel verloren, den großen, na ja bald sind sie alle weg .-)) dann ist Ruhe. |
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Meine Fitness ist bei 7 und meine Stimmung bei 8. |
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Tja das wars für heute und bald für diesmal...Euer Robert Wimmer |
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Lieber Robert wir vom Lauftreff sind alle stolz auf dich. Nur noch 3 Etappen, dann hast du es wieder einmal geschafft. Quer durch Europa von Süd nach Nord. Mit einer super Leistung und tollen Plazierung. Lass es dir gut gehen auf den letzten Kilometern und komme gesund zurück nach Nürnberg. Wir freuen uns schon darauf mit dir laufen zu dürfen. Günter vom Lauftreff Nürnberg-Laufamholz.
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| Kaum zuhause hat Robert schon wieder einiges vor. Am Dienstag live im BR und am Mittwoch live in Charivari, 03.07. Ehrengast beim Sommerfest von Fa. FACKELMANN und am 4.7. Interview bei der Italienischen Nacht in Cadolzburg.... |
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| Heute war es beim Laufen sehr kalt. Schneefelder neben der Straße und Rentiere. Eine schroffe und faszinierende Landschaft. Diese Etappe heute wollte nicht enden und war total spannend wegen dem Kampf um den zweiten Platz von Rene und Takasumi. |
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| Heute habe ich mit meiner Tochter Franzi telefoniert und sie sagte, dass sie mich vermisst.....Ihr glaubt gar nicht wie mich das irgendwie gefreut hat. Bald wieder zuhause. Hurra!! |
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| Soon, back at home Robert! |
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61. Etappe / Finnland Maze nach Alta/Rafsbotn / 18.06.2009 / 85.5 km / 4267.9 km gesamt |
Charivari 98,6 ist ein toller Musiksender und er wird morgen wieder unseren Robby live auf der Strecke an das Mikro holen. Der Endspurt live und ja schnief, schnief :-(( zum letzten male vom TEL, denn bald ist er Geschichte, der 2. TEL. Kurz nach acht Uhr wird Robby befragt und dann geht das wahrscheinlich noch vor 9.00 über den Äther. |
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Wisst Ihr was? ich mache jetzt noch drei Tage HOLIDAY mit vollen Zügen werde ich jeden meiner Schritte genießen. Es wird mir immer mehr bewußt, dass es nun bald vorbei ist. Nicht, dass ich unbedingt weiterlaufen möchte, nein...aber na ja ....irgendwie war er total "bewegend" in jeder Hinsicht. |
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Die 85km heute führten an einer Traumlandschaft vorbei. Berge, Schluchten, Schneefelder waren zu sehen, ein Wasserfall und Fijorde. Genuß pur und ein schönes Ende nach all den Strapazen und Gefühlsschwankungen. Ach ein Erlebnis fürs Leben ist dieser TEL. |
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Ciao bis morgen übers Radio Euer Robert! |
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60. Etappe / Finnland Kautokeino nach Maze / 17.06.2009 / 62.1 km ( 5:23 ) / 4182.4 km gesamt |
| Hi Robert, wow, Etappe 60 ist vorbei ! Jetzt schon Gratulation und wir ziehen alle Hüte und FACKELMANN Cappys vor Dir ! Sei froh, dass Du im Kühlen laufen kannst ! Heute und morgen kratzen wir hier fast die 30 Grad ! Jetzt heißt es wirklich „Endspurt“ und Genießen ! Das Nordkap rückt näher – nur nicht in den Fjord fallen ! Klasse, daß Du so annähernd verletzungsfrei durchgekommen bist; haben die Schuhe ausgereicht ? Wann kommst Du denn eigentlich genau wieder in Nürnberg an ?Flug direkt nach Nürnberg oder läufst Du von München hoch ? ;-)) Also, bis ganz ganz bald !!! Ciao caio Robert (bei FACKELMANN) |
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| Einfach süß die beiden und sehr nett, was die Vereine vor Ort alles organsisieren. |
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| An der Grenze, kurz vor dem Ende......zum Glück!! |
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Übermut tut selten gut, so bin ich heute alleine ganz schön zügig gelaufen, habe aber dann nach zweieinhalb Stunden das Tempo etwas rausgenommen. Bei Takasumi und Rene zeichnet sich der Show - down ab. Das wird noch echt hart für die beiden. |
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Heute war es kühl. Wie Ihr seht, habe ich die ganz kurze Hose schon weggepackt. Ein wenig Sonne hatten wir und es war wie auf diesem Bild hier ganz schön wellig. |
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Die nächsten drei Tage werden echt anstrengend mit drei megalangen Etappen. Ich werde versuchen, schön gleichmäßig durchzulaufen. Meine Fitness und meine Stimmung sind bei 7, also noch steigerungsfähig :-)) |
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Ich grüße Euch alle herzlich! Robert der Norweger!! |
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59. Etappe / Finnland Enontekiö nach Kautokeino / 16.06.2009 / 81.7 km ( 7:57 ) / 4120.3 km gesamt
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| Kaum zu glauben, wirklich schon 4.120 km. Nur noch...... und jetzt wird es wirklich deutlich ...nur noch 380 km und nur noch fünf Etappen. |
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| Und ich dachte, ich kenne schon alle Verkehrszeichen :-)) |
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Wieder ein Tag geschafft, wieder ein Stück näher am Ziel. Takasumi habe ich heute ein paar neue Schuhe geschenkt. Der Ärmste war schlecht ausgestattet und mit ausgelatschten Schuhe das geht halt nicht. So wie es aussieht hat ihm das auch ganz gut geholfen, er konnte seinen Vorsprung wieder ein wenig ausbauen, aber er bewegt sich natürlich noch auf sehr dünnem Eis, |
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Heute ging es ständig in langgezogenen Wellen auf und ab. Acht Stunden Gegenwind und Regen. Einfach ungemütlich und das ganze bei nur 6 Grad Cel. Die Bewaldung wird dünner und die Bäume kleiner wie im Gebirge wenn es hoch geht. Das Laufen mit Takasumi heute war easy, die letzte Stunde habe ich noch ein wenig angezogen. |
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Ganz großes Lob an Helmut Schieke. Er ist immer fleißig. Er ist für die Müllbeseitigung, für das Einsammeln der Flaschen, den Einkauf und die Verteilung der Verpflegung zuständig. Ne ganze Menge zu tun. Immer ist er freundlich, verbreitet gute Stimmung und erzählt nette Geschichten während er den Verletzten "Spezialheilverbände" anlegt. Ne echt gute Seele. |
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Noch fünf Etappen, nicht mal ne ganze Woche bald bin ich wieder zuhause! |
Es grüßt Euch Robert Wimmer! |
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58. Etappe / Schweden / Finnland Karesuando nach Enontekiö / 15.06.2009 / 65.9 km ( 5:54 ) / 4038.6 km gesamt
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Der nächste Meilenstein ist gesetzt über 4.000 km, das nächste Land ist erreicht und bald sind die Sportler am Ziel Ihrer Träume. |
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Sie kennen ja den "Kartelspruch" nach dem guten Blatt kommt ein schlechtes.....genau so war es heute mit dem Wetter nur umgekehrt. Erst drei Stunden Regen das nervt und ist echt anstrengend. Meine Jacke wurde schwerer und schwerer und ich ganz müde und so habe ich sie ausgezogen danach fühlte ich mich richtig erleichtert. Nach dem Regen folgten aber dann drei Stunden Sonne. Zum Glück!! Takasumi ist heute wieder mit mir gelaufen und wir konnten ein paar Minütchen auf Rene gutmachen. Wir haben uns beide gefreut. Wie gesagt, ich mag den jungen Japaner echt gerne. |
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Hurra, Hurra bald habe ich es geschafft und jeden Tag wird es mir mehr gewahr. Ich hatte das Glück, es nochmal durchziehen zu können. Ohne schlimme Verletzung, die mich rauskickt, ohne die Lust ganz und gar zu verlieren. Und ich bin echt stolz auf das was ich schon erreicht habe. Und so langsam denke ich auch schon an danach und was ich dann läuferisch anstellen werde. |
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Ich grüße Euch bis morgen!! Euer Robert!! |
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57. Etappe / Schweden Övre-Soppero nach Karesuando / 14.06.2009 / 53.7 km ( 4:48 ) / 3972.7 km gesamt
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Heute hat Robert Geburtstag!! Und was macht ein Läufer da...er gönnt sich mal eine längere Einheit :-)) |
| Für Robert: Die Crocos wünschen Dir alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag. Weiterhin viel Erfolg und Glück beim TEL und bei Deinen weiteren geplanten Läufen! Halte durch!!! |
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Da waren es nur noch sieben :-)) ( Etappen ) Das Wetter war echt eklig heute. Wind, Regen und es war eiskalt. Ich bin ganz alleine gelaufen aber richtig locker. Meine Wehwehchen sind nun wieder vorbei und ich will versuchen noch ein paar Tempoeinheiten hinzulegen in den letzten Tagen. |
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Viele ( natürlich nicht alle :-)) haben mir heute zum Geburtstag gratuliert. Darüber habe ich mich wirlich sehr gefreut. Manchmal ( leider nur manchmal ) ist es hier richtig nett. Ja, das aber ist klar...irgendwie sind wir ja alle Konkurrenten. |
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Feiern jedenfalls werde ich in Nürnberg und darauf freue ich mich sehr! |
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Wir sehen uns bald wieder! Euer Robert ! |
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56. Etappe / Schweden Svappavaara nach Övre-Soppero / 13.06.2009 / 79.4 km ( 7 : 50 ) / 3919 km gesamt |
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Heute waren wir alle total müde und sind in wechselnder Besetzung miteinander gebummelt. Also Bäume aussreissen kann hier im Moment nur noch einer. Wir alle wissen nicht wie er das macht, haben aber großen Respekt vor seiner Leistung und Kraft. Manche Leute haben es aber immer noch nicht gelernt, sich an die Regeln zu halten. Und so bekommt Rene von seiner Freundin, die Verpflegung direkt an der Straße und muß nicht in die Versorgungsstelle reinlaufen. |
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| Wir sind in einem kleinen Weiler heute gelandet und da gibt es nur ein kleine Halle mit zwei Toiletten, aber das ist schon verständlich. Mir geht es gut und meine Stimmung ist gut. Allerdings ist es mir auf Dauer ohne Radio, Zeitung und TV schon seht langweilig und man bekommt so einiges nicht mit. |
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| Ich freue mich auf die Em-eukal Kinderläufe beim Metropolmarathon zusammen mit meinen Kindern am 27.06.2009. Wird sicher toll werden und es wird unser erster gemeinsamer Lauf. |
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| Bis morgen Euer Robert! |
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| 55. Etappe / Schweden Liebe Tagebuchleser! |
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Wir drei lassen uns im Moment nicht aus den Augen:-) Und so laufen wir zusammen, Rene, Takasumi und ich. Wobei zwei von uns noch etwas entscheiden müssen, aber wir alle und damit meine ich alle TEL langsam so richtig müde. Sehr, sehr traurig ist, dass Mike raus ist, weil er eine Entzündung am rechten Bein hat und Fabrice muß sich sogar die rechte Hand orperieren lassen. Es sind Bakterien in eine offene Wunde und die Hand ist eitrig. Keine leichte Geschichte. Aber heute ist es nur noch einstellig...nur noch 9 Tage. |
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Ich grüße Euch Robert! |
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54. Etappe / Schweden  |
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Der erste Schnee und das am 11.Juni jetzt sieht man auch schon so langsam wo sich die Läufer befinden ganz in der Nähe des Polarkreises |
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Bis zur sechsten Stunde bin ich mit Takasumi und Rene ganz gemütlich ehr gebummelt. Dann war es mir doch ein wenig zu langsam und ein wenig zu lange :-) und so bin ich etwas schneller weitergelaufen. Also heute ging es mir echt gut. Das Wetterr hat uns nicht gerade verwöhnt es war zwar windstill aber ein Dauernieselregen begleitete unseren Lauf. Niesel, niesel. niesel.....alles nass. Das gibt die Devise blos nicht stehenbleiben, damit man nicht auskühlt. |
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Vor unserer Schlafhalle findet gerade ein US Car Treffem statt. Echt tolle Autos, erinnern mich irgendwie an Hollywood. Viel waschen muß ich ja meine Kleider heute nicht nur noch ein bisschen spülen. Das war heute schon ein langer Arbeitstag. Wir haben alle ganz schön Überstunden gemacht :-) |
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Bis morgen machts gut! Euer Robert! |
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53. Etappe / Schweden Kabdalis nach Jokkmokk / 10.06.2009 / 59.5 km ( 5:36 ) / 3670.8 km gesamt
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Heute war ein leichterer Tag mit nur 59km. Wir sind in einem netten Touristenort gelandet mit Sportgeschäften und Supermärkten. Es ist nett hier und lädt zum Bummeln und Erholen ein. |
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Gestern hatte ich mir die Rückenmuskulatur gezerrt und heute krachte es beim Laufen nach einer Stunde ín der Wirbelsäule. Ich mußte mein Tempo vorübergehend deutlich reduzieren. Schade, eigentlich bin ich ganz gut drauf..aber hier zwackt es...da zwickt es.... so muß ich leider weiterhin ganz vorsichtig laufen. Trotz Schmerzen war meine Zeit ja noch ganz passabel..aber na ja.... es ist so wie es eben ist. :-)) Meine Stimmung ist gut und ich grüße alle Tagebuchleser ganz herzlich. |
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Euer Robert! |
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52. Etappe / Schweden Arvidsjaur nach Kabdalis / 09.06.2009 / 95.1 km ( 9:08 ) / 3611.3 km gesamt
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95km an einem Tage und glatt ist mir entgangen, dass es nun schon weniger als 1.000km sogar weniger als 900km sind. Mit großen und sehr langen Schritten näheren sich die Läufer Finnland und letztendlich Norwegen und dem Nordcap. Fast jedem Läufer sieht man nun auf den vielen Bildern die Anstrengung an. Ist ja auch nicht verwunderlich. Wenn Robert am 21.6. im Ziel ist, wird er die nächsten Monate der Regeneration und dem Umschalten auf Normalbetrieb widmen. Allein das Umschalten dauert ein paar Wochen. Körperlich und geistig. Bis der Körper restlos regeneriert ist.....Robert plant beispielsweise bis September nur langsame Läufe und nur jeden zweiten Tag. Das sind so Erfahrungswerte vom letzten Mal. |
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Zumindest hat er sich es so vorgenommen, aber welcher Läufer ist schon 100% konsequent, wenn es um seinen Lieblingssport, seine Leidenschaft geht :-)) |
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So die erste mega lange Einheit ist geschafft. Ich lief erst mit Takasumi dann aber den Rest alleine. Hier und da zwackt es aber im Grunde geht es mir gut. Die ganze Herberge stinkt nach ungewaschener Läuferbekleidung. Einfach ekelig, daran kann ich mich einfach nicht gewöhnen. Ich werde mir im Keller eine Schlafnische suchen und gut ist es. |
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Mein Lavit Duschgel und mein wipp-express Waschmittel habe ich eine Stunde im Duschrausch vergessen und weg waren sie, wahrscheinlich haben sie sich vom Laufvirus anstecken lassen. Das ist echt nervig und doof. 12 Tage noch dann habe ich es "Gott sei Dank" geschafft. |
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Euer genervter Dauerläufer Robert! |
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| 51. Etappe / Schweden Sorsele nach Arvidsjaur / 08.06.2009 / 84.6 km ( 8:06 ) / 3516.2 km gesamt |
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Hallo Robert, meine große Anerkennung und Achtung zu deiner großartigen Leistung. Mir als Sprinterin unbegreiflich, wie man so eine Tour schaffen kann. Für den "Endspurt" drücke ich dir ganz sehr die Daumen. So wie ich dich kenne, schaffst du das!!! Herzliche Grüße und alles Gute für die letzten Etappen.
Deine TSV Zirndorf Vereinskameradin Ingrid Meier |
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Hi Robby,Bei Deinem Bericht über die hygienischen Zustände im 4 Bettzimmer fällt mir ja fast der Müsliriegel aus der Hand ! Müssen Gasmasken jetzt auch noch zur Standardausrüstung für das TEF gehören ? Lustig zum lesen ist es allemal, das selbst mitzumachen evtl. weniger, kann ich mir denken ! Bravo, das Ziel ist nahe ! Ich kann Dir sagen, Dich und Deine Leistung habe ich jetzt jedesmal plastisch vor Augen, wenn ich zum Laufen gehe. Wenn ich auch mal nach knapp 20 km nach Hause schleiche, dann bin ich schon stolz, aber kann in solchen Augenblicken auch erst richtig würdigen was Ihr da so bringt ! Dann kommt kein Jammern über meine Lippen sondern nur bewunderndes Staunen und der Blick gen Norden !!Genieße die letzen Tage noch ! Ich kenne Lappland nur im Schnee, aber die Landschaft ist sicher zu jeder Jahreszeit phantastisch ! Durchhalten, weiterlaufen, vielleicht geht ja noch was ? Und wenn Du willst, dann machen wir am 3.Juli beim Sommerfest eine Schafkopfrunde auf !Ciao Ciao Robert (bei FACKELMANN) |
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Liebe Tagebuchleser, es geht dem Ende zu :-) und nun wirklich ans Eingemachte. In den nächsten Tagen wird es evtl. kürzere Reports geben, da nun die ganz langen Lappen anstehen und ich da nur noch sehr wenig Freizeit neben dem MRT, Einkaufen und der Massage habe. |
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Heute hatte ich von der 2- 6 Stunde die bisher müdesten Beine der Etappe. Meine Kollegen haben mich ganz schön abgehängt. An den Verpflegungstellen konnte ich mich erholen und meine Energievorräte auffüllen. Also echt ganz schön hart im Moment. Ich gehe auf Nr. sicher und werde nun nicht attakieren und meinen 4. Platz wegen einer Tagesplazierung riskieren. Hätte ich mir auch nicht räumen lassen, ich bin mega stolz auf meine Plazierung, ich muß es mir hart erarbeiten. |
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Ich danke meinem Zahnarzt Dr. Enssle für das hervorragende Präperieren meiner Zähne, ich hatte keinerlei Beschwerden während des Laufes. |
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So nun geht es an den Endspurt..bald sehe ich Euch wieder, wird Zeit!! Robert |
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50. Etappe / Schweden Storuman nach Sorsele / 07.06.2009 / 71.8 km ( 6:38 ) / 3431.6 km gesamt |
Schade, das mit der Kartelrunde ist nun endgültig abgesagt, dafür gab es gestern Abend noch eine künstlerische Darbietung. Eiolfs Schwester ist Sängerin und hat uns Sportler nach dem Abendessen gut unterhalten. Läuferisch gibts heute nichts Neues zu berichten. Ich laufe in Schonhaltung und will keinerlei weitere Ausfälle riskieren. Es war kühl und windig aber eine tolle Stimmung. Eiolfs Verwandschaft ist zu Besuch und alle sind TEL - Fans. Sie feuern uns Läufer an und machen echt Stimmung. Heute schlafen wir in einer Halle :-)) Bin schon auf morgen gespannt! | | |
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| | | So malen also die Kinder in Lappland auf die Straße | | | | | | | | Grüße Euer Robert | | | 49. Etappe / Schweden Vilhelmina nach Storuman / 06.06.2009 / 67.6 km ( 6:21 )/ 3357.7 km gesamt
| | | | Nachtrag um 06.06.2009 | | | Wie lange muß man gehen, bis die Kleidung von alleine steht? Beim TEL zeichnet sich eine Lösung dieser Frage ab, die die Menschheit doch schon sehr lange beschäftigt. Eigentlich hätte alles ganz anders kommen können. Vier Herren in einem angenehmen Vierbettzimmer. Sauber und adrett. Vier Herren, zumal alle noch der selben Muttersprache mächtig.....drei davon auf jeden Fall aus Süddeutschland. Was stand also einer zünftigen Schaftkopfrunde im Wege? Es war die Kleidung und die daraus entweichenden Gerüche. | | | Unser Robby, Hans-Jürgen Schlotter, Werner Selch und Klaus Neumann, gen. Keule, bekamen eine gemeinsame Unterkunft. Die Luft im Zimmer war angenehm und tadelos frisch, leider nur so lange bis "Keule" dazukam. Wenn Sie selber Sportler sind, wissen Sie ja wie streng ein Sportler schon mal riechen kann, wenn er nachschwitzt. Nun wenn ein Sportler dann auch noch nach 49 Etappen seine Kleidung nicht regelmäßig gewaschen hat....und die dann zum trocknen auf der Lampe aufhängt...muß ich mehr andeuten....leider blieb es nicht dabei. Erstens wurde seitens des Duftverursachers vehement abgeleht zu lüften, und zweitens hatte er die Idee seine Unterhose, die gewisse als Rallystreifen bekannte braune Ablagerungen hatte, auf dem Stuhl eines seiner Mitgenossen aufzuhängen. Fatal, dass er diese Idee auch noch umsetzte. Nun ist das Viererzimmer in Aufregung und keiner hat mehr Lust auf eine zünftige Kartelrunde. Schade eigentlich. Wir sind nun sehr gespannt, wie sich diese Situation wieder entspannt......und wer mrogen das kürzere Streichhölzchen zieht. | | | |  | | | | Fast jeden Tag nun eine magische Grenze, ein Schritt nach vorne zum Ziel! | | | | | | | Raten Sie mal was es hier häufig zum Essen gibt! | | | | | | Oder was man hier machen kann...also da läuft einem doch das Wasser im Munde zusammen. Fisch enthält viel Eiweiß und Antioxydanten und so ein Lachs schmeckt ganz nebenbei auch noch super lecker :-) | | "Mann" sollte doch den Tag nicht vor dem Abend loben. Zu dritt bin ich heute mit Eiolf und Takasumi gelaufen. Bei km 50m hatte ich einen Totalausfall der Beinmuskulatur. Ich bin förmlich gestanden und Taka und Rene sind an mir vorbeilgeflogen. Mein Speicher war einfach leer. An der nächsten Versorungsstelle habe ich Oliven und Gewürzgurken gegessen und dann lief es wieder gut. Anscheinend Nährstoffdeffizit.....oft ist es ja das Salz und nicht das Magnesium was im ersten Moment fehlt. Auf jeden Fall habe ich die beiden wieder überholt. | | | Die Norwegische Presse und Verwandtschaft von Eiolf und Trond waren heute zu Besuch, und so liefen die beiden wie auf Wolken. Ist doch klar und freut mich echt für die zwei. | | | | Meine Devise für die nächsten Tage ist nun sparsam und energieschonend aber dennoch gut plaziert, durchzukommen. | | | | Heute Abende gibt es nochmal Oliven, Gurken und was sonst noch lustig macht. | | | Herzlichst Robert! | | | | |
48. Etappe / Schweden Dorotea nach Vilhelmina / 05.06.2009 / 56.2 km ( 4:58 ) / 3290.1 km gesamt
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Hey Robert, Du altes Ren(n)tier, Wenn Dir jetzt ein kleiner Elche über den Weg läuft… es ist kein Elch, ab jetzt gibt’s nur noch die Rentiere im Gelände und Euch Ren(n)tiere auf den Straßen. Es passiert ja zur Zeit einiges bei Euch. René streut gelegentlich „Schwächelrunden“ rein, er wankt, aber fällt nicht, Hiroko hat (bestimmt nicht freiwillig) in den letzten 2 Tagen alleine 4 Stunden an Elke verloren. Es zeigt, dass auch bzw. gerade im letzten Drittel noch viel passieren kann und eine Stunde leichter verloren als eine viertel Stunde gewonnen ist. Deshalb heißts jeden Tag motiviert dran bleiben, kämpfen und nichts verloren geben. Keep on running Dieter |
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Aus dem Gehirn eines Trans Europa Läufers...oder wo laufen sie denn?...bzw................ wo bin ich überhaupt?....bzw.......ähm welcher Fílm läuft hier gerade? ......."Wer bin ich"?... |
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Na ja, das war ja wieder mal ne Kurzstrecke ( Kommentar : Wie mans nimmt! ) Hu ein kalter Gegenwind, brr....Eis ...ich kann es förmlich riechen. Meine Beinmuskulatur ist heute locker gewesen und ich bin wieder mal alleine mein Wohlfühltempo gelaufen ...( Kommentar : War das gut so ? ) Allerdings bräuchte ich schon ab und zu Laufpartner ,.......denn es ist sooooo eintönig hier in Schweden. Die letzte MRT Messung hat ergeben, dass mein Herz eindeutig 25% größer ist als bei den anderen TEL Läufern..eigentlich wollte ich ja keine Ergebnisse wissen,,aber so lange die mir nicht sagen, ich falle morgen um.....obwohl ich würde weiterlaufen...( Kommentar : Die könnten sich ja irren ! ) |
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So und stelle ich Euch vor wie ich Gedanken in mein leeren TEL Hirn bekommen...ich nenne es auch das "Wer...wie ....was ? Trans Europa Lauf Spiel" ( Kommentar...Patent anmelden bevor Ravensburger kopiert!! ) |
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Also uns so fängt es an: Ja wer läuft denn da vor mir? |
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Ist es Jan aus meiner 7 Uhr Gruppe, weil der doch heute eine graue Jacke anhatte? OK......Hm....Ist es doch Hans-Jürgen aus der 6 Uhr Gruppe mit dem grauen Laufshirt.?...Ach nein...das muß ein angemeldeter Gast-Etappenläufer sein, der nur eine Etappe mitläuft ..deswegen kenne ich den nicht,...Ha ha,.....jetzt weiß ich es....es ist der Kumpel von dem TEL mit dem gelben Shirt, der eben mal ne Stunde mitläuft...obwohl es auch ein wenig wie Martina aussieht...sie war nach einer Verletzung ausgestiegen, war in Würzburg zur Erholung, und wollte ja ab und an wieder mitlaufen...klasse ihr scheint es nun wieder gut zu gehen und außerdem sind es heute ja nur 56km........Ich frage mich aaaaaaaaber .....von der Figur her könnte es auch Sigrid sein, sie ist ebenfalls ausgeschieden und läuft ja immer wieder mal die 42km mit...sie ist Marathonsammlerin...( Kommentar : Seid Ihr das nicht alle ? ). Aber halt ich glaube nun ziemlich sicher zu sein...es ist Ria...sie ist nicht mehr in der Wertung aber vertritt sich die Beine.....und hat sich von ihrem Betreuer bei km 30 aussetzen lassen...Bei TEF ist es wirklich nicht immer leicht zu sehen in welcher Position man gerade läuft.....es sei denn man ist Augenoptiker und hat gute Kontaktlinsen......es war überhaupt kein Läufer sondern die gelbe Fahne auf dem grauen Wohnwagen, die auf die nächste Verpflegungsstation von Thomas mit den leckeren Sachen hinweist....... |
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Ich werde heute Abend mal fragen wer da morgen mitspielt...also nehmt mich bitte nicht so ganz ernst |
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Euer laufendes TEH / Trans Europa Hirn :-) ???? |
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47. Etappe / Schweden Strömsund nach Dorotea / 04.06.2009 / 72.8 km ( 6:42 ) / 3233.9 km gesamt
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| Raten Sie mal wo die TEL heute waren. |
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| Ihr sehts ja, heute hatten wir ständig polaren Gegenwind und manchmal Nieselregen. |
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Am Anfang bin ich mit Jan gelaufen und dann aber alleine. Ich habe dann auch niemanden sonst mehr gesehen von den Läufern. Das war schon sehr komisch. Meine Muskeln waren zeitweise etwas müde aber das fing sich wieder und ich fühle mich wirklich gut. |
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Beim Laufen war ich heute etwas gedankenarm, aber das ist anch 46 Etappen schon mal drin und eigentlich völlig normal. |
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Ich vermisse meine sonstigen Bezugspersonen. Alllen voran die Familie aber auch Freunde und meine Geschäftskollegen. |
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| CU soon Robert! |
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46. Etappe / Schweden Lit nach Strömsund / 03.06.2009 / 79.1 km / 3161.1 km gesamt
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Robert, ich weiß was dich plagt und ich drücke dir unverändert die Daumen, aber vielleicht geht es auch so:
Das schönste Laufen ist das Laufen ohne Begierden. Ohne Uhr und Zeit. Keine Tabellen, keine Positionen. Nur ich bin: Mein Leib und meine Seele. Über mir der Himmel und die Erde unter mir, dazu der Wind und der Regen. Frieden, einfach nur Frieden. Arnold Wagner |
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Jeden Tag verfolge ich gespannt die Laufberichte von Robert, wir waren einige Male gemeinsam bei Laufveranstaltungen. Heute schreibt er, bzw . du, das er sich sehr einsam fühlt. Vielleicht kannst du ihm mitteilen das seine ganze Fangemeinde jeden Tag mit ihm unterwegs ist und er nur gut weiter machen soll und immer die Gesundheit und sportliche Fairness, die ich sehr schätze, weiter im Auge behalten soll. Wir alle freuen uns gemeinsam mit ihm über den Lauf zu sprechen egal auf welcher Platzierung er ins Ziel läuft. Aus eigener Erfahrung weiß ich das es schön ist unter den Guten zu landen, aber wenn man tiefer nachdenkt darf man für jede Teilnahme und verletzungsfreien Zieleinlauf stolz auf sich selbst sein. Wir wünschen von ganzem Herzen alles Gute. Andrea und Olaf |
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| Nett die beiden...und so wars heute: |
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| Ja heute war wieder ein netter gemeinsamer Lauftag mit Takasumi, wie geplant. Erst ganz zum Schluß als Rene aufschließen wollte, habe ich das Tempo erhöht. Über das Ergebnis war ich überrascht. Das Wetter war elend. Windig, zeitweise Regen und zweimal hat es gehagelt, heute werden so einige Schlechtwettergeld fordern :-) |
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| Am 28.06.2009 laufe ich beim schönen Metropolmarathon in Fürth mit. Ich bedanke mich bei Bernd van Trill, dem Veranstalter, ganz herzlich für die Einladung. Wer Zeit hat....Prädikat "sehr empfehlenswert"...wir sehen uns in Fürth!! |
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| So nun ab zur Massage, damit ich für morgen wieder einsatzbereit bin. Herzlichst Euer Robert! |
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| 45. Etappe/ Schweden Hackas nach Lit / 02.06.2009 / 60.3 km ( 5:17 ) / 3082 km gesamt |
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Sport, Sportsgeist, Teamgeist, Sportliche Freunde, "Sehen wir es doch bitte als Sportsleute".....Sie kennen diese Begriffe und Aussagen....sie werden tagtäglich gelebt, weitergetragen und auch manchmal nicht geachtet. Warum ich das erzähle ? Lesen Sie den Bericht von Robert heute. |
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Wißt Ihr was Leute....ich habe den Takasumi richtig gern gewonnen. Er hat sich sehr viel von uns alten Hasen abgeschaut und er kämpft mit Energie und Leidenschaft. Ich bin heute wieder mit ihm gelaufen und wir sind erneut zweiter und dritter geworden, zeitgleich. Ich laufe ja für mich selber und ich will einen Treppenplatz, aber als er heute zum Schluß hin etwas nachgelassen hat.....bin ich nicht weitergelaufen....ich habe ihn gezogen, damit er auf den Gesamtzweiten Zeit gut machen kann. Ich kann Takasumi echt gut leiden. Er hat nicht genug Schuhe dabei und so geb ich ihn nun meine ausrangierten, die er an der Sohle mit Gummi ergänzt, wo sie schon etwas abgelaufen sind. Mein Urbantool Holster habe ich ihm auch geschenkt, damit er sein Getränk besser mitnehmen kann. Ach Leute irgendwie sollten hier mehr Leute gewinnen können :-)) Es haben so einige verdient. Wobei es gewinnt ja jeder der durchkommt...aber ich glaube ihr versteht schon was ich meine. |
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| Das Wetter schlägt langsam um, es wird kühler, windiger und regenreicher....langsam müssen wir uns wieder wärmer anziehen. |
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| Ich danke Euch allen, die mir die Daumen drücken oder über Anita Nachrichten schicken. Leute ich bin schon ein wenig einsam und abgeschnitten, verdammt ich würde gerne mal wieder auch mit Euch eine Runde laufen. Schreibt mir weiter, liebe Freunde, mit ist langweilig und ich vermisse Euch. |
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| Das Schiff als Sinnbild für Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit...wer kennt das bekannteste Schiff aller Zeiten...genau die Arche....ein wenig hat mich dieses Foto daran erinnert. |
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| Robert der Läufer |
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| 44 Etappe / Scheden Rätan nach Hackas / 01.06.2009 / 57.9 km ( 5:03 ) / 3021.7 km gesamt | |
So, wenn die Läufer heute durch sind bleiben nur noch 20 Etappen.....und weniger als 1.500 km ...können Sie sich noch erinnern, als die ersten 1.000 geschafft waren.....in Schweden werden sich die Läufer noch 14 Tage aufhalten....Zwie Wochen....wir zuhause können es vielleicht kaum mehr erwarten. Es ist so spannend und so abenteuerlich und so ungewöhnlich....vielleicht ist gerade das, was uns so fesselt. |
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| Das läßt TEL Herzen höher schlager. Eine wichtige psychologische Marke! |
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| Die beiden Läufer kommen aus Schweden und nicht nur sie wurden heute so freundlich begrüßt. |
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In Schweden sollten die härtesten Etappen kommen...aber diese Landschaft schaut eigentlich ganz anders aus. |
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Und so war es heute für Robert. Ich bin ganz alleine :-(( aber locker gelaufen. Ein leichtes Stechen im Knöchel links kam ab der zweiten Stunde. Die Ursache lag im MRT von gestern. Die Gurte am Schienbein rechts und links waren zu fest gezurrt. Heute fand man Druckspuren und ein Flüssigkeitsstau wurde festgestellt, dieser wiederrum war die Ursache für die Schmerzen im Knöchel, genau so wie die Tatsache, dass ebenfalls die Oberschale auf das Knie gedrückt wurde. Ich werde nun ein wenig kritischer im Bezug auf diese medizinische Studie. Beobachten ja...aber auch noch verletzten...das kann ja wohl nicht sein. |
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Meine Fitness ist bei 9, der Knöchel sollte sich bis morgen erholt haben, meine Stimmung bei 7....also das ärgert mich nun doch schon ein wenig. Erst mal ne Nacht drüberschlafen. |
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Ab heute ist eine neue Luftmatraze im Einsatz, die erste habe ich schon aufgearbeitet. Meine Reisetasche geht auch bald kaputt, weil ich sie ständig so vollgestopft habe. Die Unterversorgung vom letzten TEL wollte ich unbedingt vermeiden. Ich habe einfach ständig zuviel eingekauft.... |
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Morgen geht es auch wieder an eine schnelle Etappe und ich werde mich wieder voll reinlegen... |
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Bis morgen Euer Robert! |
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| 43. Etappe / Schweden Sveg nach Rätan / 31.05.2009 / 85.7 km ( 7:45 ) / 2963.8 km gesamt |
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"Alter Schwede" ist so eine Begrüßung. Kennen Sie das auch. "Hallo alter Schwede, wie geht es Dir? " Bald ist Robert ein alter Schwede :-) Morgen ist der TEL schon seit 8 Tagen in Schweden. Es winkt auch schon der nächste Tausender. 3.000 Kilometer wurden dann gelaufen. Heute und in den nächsten Tagen kommen ein paar längere Etappen. Routine, Tagesgeschäft oder auch normaler Lauftag so bezeichnet es Robert nach wie vor. Am 12./13.4. finden die 100km von Biel statt. Traum vieler Läufer. Unerreichbar für viele, Tagesgeschäft für die TEL. Dimensionen jenseits der Vorstellungskraft und des Nachvollziehbaren. Menschliche Extremleistungen ohne Nachahmungsmöglichkeit. Fesselnd, beeindruckend, fassbar? |
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Eigentlich schade, dass man sich nicht so ab und zu "Hinbeamen" kann. Und einfach mal ein wenig mit den Sportlern plaudern und vielleicht ein paar Kilometer mitlaufen. Mal so eine Schlafhalle sehen oder gemeinsam mit den Sportlern übernachten. .........wäre ein echtes Abenteuer. |
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Lieber Robert herzlich Grüße aus Nürnberg-Laufamholz. Du und die anderen Läufer, ihr habt schon eine super Leistung voll bracht.
Nur noch drei Wochen laufen dann bist du im Ziel. Es ist auf jeden Fall spannend. Vor drei Wochen sahen wir uns noch in Prosselsheim jetzt bist du schon in Schweden. Bleibe in Stimmung bei 9-10 dann geht nix schief. Noch knapp 1500km! Dagegen war mein 10km Kirchweihlauf gestern in Leinburg eine Sekunde des Transeuropalaufs. Bleibe gesund. Laufend Grüße Günni -- |
Hi alter schwede ! Der club hat 3:0 in cottbus gewonnen und am sonntag nachmittag macht er beim rueckspiel daheim die rueckkehr ins oberhaus perfekt ! Also: denke an die frankenpower und halt durch, nur noch die paar etappen ! Ciao ciao
Robert |
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Kennen Sie Badwater, das Rennen durch die Wüste von Amerika? Das ist mein heutiges Tagesmotto "Bambini-Badwater-Ultrarace" Es war heiß und unerbittlich, kein Schatten, immer der selbe Asphalt, wellig und es war einen lange Etappe. Badwater ist ein berauschendes Rennen ...schaut mal nach im Internet und verschafft Euch einen Eindruck... |
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Sechs Stunden bin ich mit Takasumi gelaufen, der wurde dann ein klein wenig langsamer und ich ein klein wenig schneller...die langen Lappen liegen mir und machen mir total viel Freude. Ich bin fit und gutgelaunt und freue mich auf den morgigen Pfingsbraten. Mal sehen, was die uns hier auftischen....Elche, Lachs oder Knäckebrot...wir lassen uns überraschen. Ich freue mich auf morgen! |
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Euer laufender Reporter Robert! |
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Robert hat gerade nochmal angerufen...als Franke hat es ihn dann doch interessiert, ob der Clubbb nun aufgestiegen ist...obwohl er eigentlich Fürther Fan ist... aber es hat sicherlich mehr Läufer interessiert. Es geht Robert ausgezeichnet...er ist gut drauf und körperlich fit....ach, ich freue mich auf die nächsten Tage. Ich fühle mich so spritzig und werde ein wenig sausen. Ich freue mich auf das Sommerfest bei der Fa. FACKELMANN und bin sehr stolz da Ehrengast zu sein und evtl. sogar neben Boxlegende Axel Schulz am Tisch...klasse. Ja und der Metropolmarathon in Fürth ist ja auch bald und da habe ich mir freigenommen. Gerne bin ich am Samstag bei den Kinderläufen dabei und laufe mit den Minis. Am Sonntag laufe ich den Marathon, sind ja nur 42 km ( Das war mal wieder ein typischer TEL Witz ) ist ja nicht lang. |
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| Witzig..Robert vergleicht den Lauf heute mit Badwater und dann sind solche Bilder in der Galerie :-) |
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| Robert und Takasumi ....wer bekommt nun den ersten Wasserbecher ....beide sehen ganz schön durstig aus... |
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| 42. Etappe / Schweden Västbacka nach Sveg / 30.05.2009 / 61.4 km ( 5:13 ) / 2878.1 km gesamt |
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Beim Laufen erhöht sich die Körpertemperatur und wenn dann auch so wie an diesem traumhaften Tage die Sonne dazukommt, dann ist eine Kühlung sehr willkommen. |
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Anfangs bin ich heute mit Takasumi schnell gelaufen, aber dann habe ich etwas Tempo rausgenommen und bin alleine weitergelaufen. Ich habe heute etwas Zeit gutgemacht und muß nun halt einfach geduldig bleiben. Gerne möchte ich einen Treppenplatz, sehr gerne! Krankheit und Verletzung gehören zum TEL und so hoffe ich nun, dass ich es überstanden habe, das waren schon ein paar extra anstrengende Tage. Meine Fitness und meine Stimmung sind wieder auf 9. Glück voran! |
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Heute war ich etwas im Kaufrausch im Supermarkt. Zwei Liter Eis, 10 Tafeln Schokolade, Red Bull, Konblauchbaguette und Joghourt :-)) Der Kalorienverbrauch ist schon enorm groß. Und Süßes tut der Seele gut. |
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Heike vom Forschungstrakt ist heute vom Klettergerüst in der Halle gefallen und hat sich das Bein gebrochen. Sie muß leider abreisen und kann nicht mehr mitmachen. Es tut mir sehr leid für Heike, die ich sehr ins Herz geschlossen habe und der es auch mit Leib und Seele hier gefallen hat. Für die restlichen drei MTA gibt es nun mega viel zu tun. Ich wünsche Heike von Herzen gute Besserung. |
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Es grüßt Euch Eure "Alter Schwede" Robert, der immer noch keinen Elch beim Laufen getroffen hat. |
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41. Etappe / Schweden Mora nach Västbacka / 29.05.2009 / 78.3 km / 7:05 ) / 2816.7 km gesamt
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Heute wird Nr. 41 in Angriff genommen. Danach sind es "nur" noch 23 Etappen....gerade mal gute drei Wochen und 1.700 km. Gar nicht mehr viel,. wenn man betrachtet was die TEL schon geschafft haben ? Es ist immer noch ein Hammer was hier noch zu bewältigen ist.....oder? Rückt nun für die Läufer schon das Ziel in greifbarre Nähe oder ist es immer noch ein fast unüberschaubarer Weg...? |
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| Robert und Taksumi auf Tuchfühlung :-) |
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Eine herrliche unberührt erscheinende Natur |
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Heute war ein milder Tag, eine kleine Entschädigung zum gestrigen Regen. Es war sonning und das Gelände war wellig. Rauf und runter und immer ganz geradeaus nach vorne. Es ist fast so als würde man Mittags schon sehen, wer am Nachmittag zum Kaffeetrinken kommt. Die Bewaldung läßt nach, die Landschaft wird karger. |
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Gestern Nacht habe ich mir ein Sofa in der Bibliothek "gesichert" bin dort einfach eingenickt. Eine Nacht superruhig ohne Schnarchen, irgendwie habe ich es fast vermißt aber nicht wirklich :-) Die Luft hier ist herrlich und es ist nun schon bis 1 Uhr Nachts hell. |
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Heute bin ich zusammen mit Takasumi gelaufen und kurz vor dem Ziel hat Rene uns noch eingeholt, also liefen wir drei zusammen ins Ziel. Die Unterkunft heute ist richtig schnuckelig. Kleine Hütten für sechs Personen; nun sind es noch 23 Lauftage. Langsam beginne ich rückwärts zu zählen. Es sind gerade mal noch drei Wochen. |
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Morgen berichte ich Euch wieder, freue mich schon drauf! Euer Robert!! |
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| 40. Etappe / Schweden Vansbro nach Mora / 28.05.2009 / 72.8 km ( 6:53) / 2738.4 km gesamt |
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| Achtung Achtung: Am 28.05.2009 wird wieder ein Life Interview von Robby on the road über Charivari ausgestrahlt!! |
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Hi, Robert…Ich verfolge natürlich immer noch täglich deine Leistungen und Tagesabläufe und drück auch weiter ganz feste alle Daumen und Zehen dafür dass es dir schnell wieder besser geht und du wieder mit vollem Einsatz weiter laufen kannst !Ganz viele liebe Grüße aus Düsseldorf von der ganzen Familie !!!!Ich drück dich ……Liebsten Gruss Dein größter Fan tini Kristine wimmer Düsseldorf |
halo tini, vielen dank. jetzt geht es mir gleich schon viel besser, lieb! ciao, robert :-)
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| Schweden wir im Bilderbuch, Romantik pur...aber auch Einsamkeit pur! |
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| Vorwärtskämpfen und vorarbeiten.....hart and heavy!! |
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| Auch eine Seite vom TEL......dem Wetter ist das egal, dass hier der TEL vorbei geht |
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| Und den Lastern ist das wahrscheinlich auch egal!! |
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Morgen oder Abend? |
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Das waren ein paar Eindrücke von der Gegend und den Verhältnissen in denen sich die Sportler befinden und bewegen. Es geht unaufhörlich nordwärts und es wird immer härter!! |
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Also war das kalt heute....ich glaube, ich muß mich langsam umstellen. Bin heute mir meiner kurzen Hose gestartet, aber das war leider nichts. Die ersten drei Stunden hat es nur geregnet, es war kalt und windig. Außer den Holzlastern und uns war fast niemand unterwegs. Das Profil war ganz schön wellig und Rene und Takasumi liesen sich erst ganz zum Schluß abschütteln. |
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Mein Magen ist wieder ok....und so kann ich morgen wieder mit voller Kraft nach vorne treiben. Unser Zielort Mora, ist durch den Wasalauf bekannt. Und Wasa...na ja das kennt Ihr ja ...Knäckebrot. Nachdem es mich so durchgefroren hat war ich heute in der Sauna. Ich freue mich nun auf morgen und will es nach wie vor wissen!!! |
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Bis morgen Euer Robert! |
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| Hallo Robert !!Schön dass Du wieder fit bist ! Tröste Dich, auch hier regnets bald wieder. Aber da kommt man wenigstens nicht so ins Schwitzen ! ;-)) Nur, weil Du das bestimmt nicht so mitbekommst und Dich ja doch asl Nürnberger „a weng“ dafür interessiert:heute spielt der Club das erste Relegationsspiel um den Aufstieg ! Ganz Franken ist hypnotisiert und starrt nach Cottbus ! Aber morgen richten wir unsere Blicke wieder nach Norden – in Deine Richtung ! Ciao Caio, erhole Dich gut !Robert von FACKELMANN |
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| 39. Etappe / Schweden Lesjöfors nach Vansbro / 27.05.2009 / 64.9 km ( 5:39 )/ 2665.6 km gesamt |
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Hey Robert,Hast Du am 15.5.2010 schon was vor ? Da brauchen wir Dich nämlich für den Landkreislauf Nürnberger Land und das FACKELMANN Team !Letztes Wochenende war hier der Lauf und unsere Mannschaft hat sich ersatzgeschwächt auf einen - na ja –durchwachsenen 33. Platz gerettet ! Die 5 oder 7 km-Etappen wären für Dich ja ein Hopser, mehr nicht !!Von Deinen Problemchen lesen zu müssen ist nicht so erfreulich; ich hoffe Du hast Salben und Tinkturen etc. dabei, die über das Gröbste hinweghelfen ?Schau, das Ziel ist (relativ) nahe ! Zähne zusammenbeissen und immer immer weiter ! (ich kann da leicht reden und schreiben, ich weiß ! ;-) – Du must laufen !Nein nicht mußt ! Du DARFST laufen – so schreibst Du doch immer !Also, lass Dich von dieser Einstellung nicht abbringen !Immer mehr Leute hier werden auf unsere Eingangs-Tafel bei FACKELMANN, Deinen Lauf und die unbegreifliche Leistung aufmerksam.Ich werde öfter drauf angesprochen !So, Kopfkino einschalten, such Dir nen schönen Film aus und auf geht’s Richtung Norden !!Durchhalten, Spaß haben.Ich überlege mir schon mal die interessantesten Fragen an Dich beim Sommerfest !Herzliche Grüße von allen FACKELMÄNNERN- und –frauen |
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So ein netter Empfang, wenn das nicht die Stimmung hebt! |
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Aber da nutzt der schönste Empfang nichts. Robert ist ein wenig krank und nachdem heute nur 51 Sportler am Start waren, scheint er nicht der einzigste zu sein. Heute bin ich mit Rene und Takasum abwechselnd gelaufen. Wir waren auf Waldwegen und auf der Straße unterwegs. Die Natur hier ist herrlich aber leider kann ich sie nicht so ganz genießen. |
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Seit gestern ist mein Magen nervös und ich habe blutigen Durchfall. Zum Glück war die Etappe heute nicht so ganz lang. Ich brauche viel Wärme und Schlaf. Und so lege ich mich heute nachmittag gleich mal hin, damit ich für morgen wieder fit bin! |
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Also dann bis morgen, Euer Robert! |
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Robert war heute etwas kamerascheu...dafür gibts diese schönen Blümchen. Maiglöckchen...bei uns schon lange verblüht. In Schweden ist die Natur später als bei uns, und es dort deutlich kühler....aber die TEL laufen ja auch Richtung Nordcap. Langsam merkt man das auch an der Natur und den Temperaturen |
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Gestern war ich noch bester Laune heute war nun wirklich nicht mein Tag. Heute mußte ich mich über so einiges ärgern und außerdem bin ich verletzt. |
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Die Strecke war eintönig und langweilig. Immer nur dieselbe Landstraße, nur der Waldrand, einen See habe ich wahrgenommen, nicht mal ein Elch :-)) Nö also das hat mir nun nicht gefallen. Ich bin mit Rene und Takasumi gelaufen und das auch die ganze Strecke... |
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Ich ärgere mich darüber, dass Läufer, die Ihren eigenen Betreuer dabei haben, Ihr Getränk immer am Wegesrand gereicht bekommen. Unsereiner muß einen kleinen Umweg zur Verpflegungstelle laufen...das summiert sich, vor allem wenn es um Minuten geht. Heute hat sich das bei 7 V auf fast 8 Minuten summiert. Ich halte das für unfair und dann kommt noch dazu, dass manche dann auch noch zwischendurch versorgt werden und das ist ganz klar ein Regelverstoß. Ich beobachte das schon länger und nun ärgert es mich wirklich. |
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Meine Stimmung ist auf 6 abgefallen, ich fühle mich einsam. Ja Leute es nicht immer ganz einfach und die Zeit ist nun schon verdammt lang! Meine Fitnes ist bei 7. Ich habe Abschürfungen und Eiter an der Hüfte vom Laufshirt, das hier gescheuert hat. Meine Zehen sind auch lädiert, trotz abgeschnittener Laufkappe. Schrott also so ein blöder Tag heute. |
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So, ich versuche nun mich ein wenig abzulenken und zur Ruhe zu kommen und morgen geht es dann mit voller Kraft wieder weiter! Versprochen!! |
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Euer Robert! |
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21:05 Grüße von Freunden von der SpVgg Greuther Fürth Gute Besserung und liebe Grüße komm bald wieder auf die Füße. Lass Dich nicht unterkriegen, die anderen wirst Du eh besiegen. Allein sein drückt die Stimmung nieder, doch bald sehen wir uns alle wieder. Drum laß den Kopf nicht hängen, und tu Dich weiterhin anstrengen. Wir denken jeden Tag an Dich, und lesen immer Deinen Bericht. Bald bist Du wieder hier im Lande es grüßt Dich ganz herzlich die Croco - Bande! |
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Hallo Robert, Deine frischen und informativen Berichte vom TEL verfolgen wir regelmäßig. Super Job, beim Laufen wie auch beim Schreiben, man empfindet eine große Ausgeglichenheit. Bleibe gesund und halt das Tempo, dann wird’s schon werden, davon bin ich überzeugt. Wie schon Wilhelm Busch sagte: „Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.“ Beste Grüße aus der Heimat Robert _____________________________ RW OutdoorSport e.k.Uhlandstraße 1aD - 91083 Baiersdorf |
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| Servus Robert, So langsam verlasst ihr die „bewohnten Gegenden“ von Schweden. Wenn es schon einsam und waldig war, dann wird’s jetzt noch einsamer und noch waldiger. JDie Landschaft dürfte dann irgendwann auch ein wenig rauher werden. Zudem werden die Tage immer länger (ihr kommt immer weiter nach Norden; mit jedem Tag nähert ihr Euch der Sommersonnwende). Neben dem körperlichen Durchhaltevermögen wird jetzt also die mentale Stärke zunehmend wichtiger werden, um mit diesen zusätzlichen Belastungen klar zu kommen. Ich denke, Du bist da gut aufgestellt, kannst zudem von Deinen Erfahrungen im Baltikum und in Russland schöpfen.Ich drück Dir weiterhin die Daumen! Dieter |
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Hallo Freunde! Wir sind heute auf einer flachen Bundesstraße gelaufen. Rechts und links war nur Wald. Grün, grün und nochmal grün...das tut so gut. Das letzte Stück ging einen Berg hoch und da war dann auch schon unsere Schlafhalle. Nebenan ein Supermarkt und dort habe ich mir ein Rieseneis gekauft. Man gönnt sich ja sonst nichts :-). Ich bin heute extrem locker gelaufen und denke mal das mit der Gewichtsreduktion hat nun seinen Optimalstand erreicht. Gut so....denn nun will ich es ja wissen! |
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| Heute hatte ich Zeit zur Tascheninventur ...ich habe alles zuviel...gut so....es wird mir an nichts mangeln...und mit ausgelatschten Schuhen hier das wäre schon eine mittlere Katastrophe. Meine Franzi wird heute an den Polypen und Mandeln operiert und ich hoffe bald zu erfahren, dass alles glatt gelaufen ist. |
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| Meine Lieben.....ich freue mich auf morgen.....Euer Robert! |
36. Etappe / Schweden Kvänum nach Hasslerör / 24.05.2009 / 85.9 km ( 7:54 ) / 2447.6 km gesamt
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Hallo Robert, Spitze! Hoffentlich gehe ich dir mit meinen Ratschlägen nicht auf die Nerven:
Langsam laufen, gesund bleiben und warten. Dann hast du eine echte Chance, den dritten, vielleicht sogar den zweiten Platz zu erreichen. Ich drücke die Daumen.
Viele Grüße Arnold. |
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Natur pur, so stellt man sich Schweden vor und so war auch heute unser Lauf. Eine flache Streck, entlang der Landstraße und auf vielen Waldwegen. Der weiche Waldboden ist für manchen Läufer eine willkommenen Erholung für die Knochen. Ich selber bin Asphaltläufer, komme aber auch mit Waldwegen gut zurecht. Ich bin ganz konstant durchgelaufen und Rene war immer in meiner Nähe. In der Mitte der Strecke wurde ich etwas kopfmüde aber die netten Holzhäuser in den Farben rot und ocker |
brachten dann wieder etwas Abwechslung. |
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Wie stellt Ihr Euch den einen Tag von mir vor? Ich schildere Euch hier mal meinen TEL Alltag. Um 5:30 klingelt der Wecker und ich stehe mühelos auf. Zum Glück bin ich kein Morgenmuffel und auch das frühe Aufstehen liegt mir. Erst mal kommen mein Kontaktlinsen ins Auge, denn eine Brille benötige ich schon seit vielen Jahren aber mit der Lauferei ist das mit den Linsen für mich viel vorteilhalter. Dann rasiere ich mich und nehme meine Minearal und - Vitamintabletten und meine MAP ( Eiweißtabeltten ) Nahrung komprimiert und in anderer Form, alles natürliche Wirkstoffe. Es ist eine bewährte Kombination, die ich schon seit langem nehme. |
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So nun gehts weiter zum Zähneputzen und Waschen und dann gibts Frühstück. Nach einem reichhaltigen Frühstück ziehe ich meine Laufbekleidung an. Nun creme ich mich mit Bodyglide unter den Achseln, und an den Innenseiten der Oberschenkel ein. Jeder Läufer hat hierfür seine Spezialcreme, die ihm Scheuerwunden erspart. |
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Nun lege ich meine Füße hoch und und ruhe ein wenig, sammel mich und stelle mich auf den Lauftag ein. So dann lasse ich die Luft aus der Matratze raus und packe meine Tasche. Die stelle ich dann vor den Laster, der sie ür uns zum Zielort transportiert. |
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Um 7.00 Uhr gehts los ...ich gehe ein wenig laufen :-) na ja und dann folgt das ganze Rückwärts. Ich hole meine Tasche wieder beim Laster ab und suche mir einen nicht reservierten guten Schlafplatz. Nun muß ich meine Luftmatratze wieder aufblasen, meine Sachen ausbreiten und gehe dann erst mal Duschen und mache meine Wäsche. |
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Dann folgt das Nachmittagsprogramm entweder mrt oder bodymessure im Forschungstruck. Es gibt Essen, ich gehe zur Massage und schreibe meinen Bericht für Euch. Dann creme ich meine Beine eine und nehme wieder mein MAP. Es folgt ein Nachmittagsschläfchen und ich freue mich dann schon aufs Telefonat mit der Familie. Ich checke meine Emails, beantworte sie und gehe danach Einkaufen. |
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Nach dem Abendessen hängt dann langsam die Ergebnissliste aus und als letztes vor dem Schlafen schaue ich mir meine Familienbilder an....schlafen, ausruhen, regenerieren, verarbeiten, wiede fit sein für den nöchsten Tag...... |
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.. es grüßt Euch Robert ganz herzlich! |
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35. Etappe / Schweden Sjövik nach Kvänum / 23.05.2009 / 82 km ( 7:22 ) / 2361.7 km gesamt |
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23.05.2009 16.:45 Hallo Robert,
langsam geht's ans Eingemachte und ich wünsche dir alles Gute dafür. Die Spitze scheint langsamer zu werden, oder wirst du schneller? Egal, wichtig ist das du verletzungsfrei bleibst. Ich kann mir diese Wahnsinnsstrecke und- anstrengung gar nicht vorstellen, mir langen schon drei Wettkämpfe an drei Wochenenden vollkommen aus. Lass dich vom schwedischen Wetter, den Mücken und Elchen nicht unterkriegen. Werde deinen Lauf im Tagebuch weiterhin verfolgen. Wünsch dir weiterhin alles Gute für den TEL Liebe Grüße von Kerstin aus Pegnitz |
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| Wenn das nicht Verpflegung erster Klasse ist, da gibt es nichts zu meckern...außer man ist Vegetarier :-) |
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| | Fast hätte ich Robert übersehen. Mit Jacke, da scheint es ganz schön kühl zu sein. Für die meisten Läufer ist das ideal, wenn es nur nicht zuviel regnet. | | Waren Sie schon mal zwei Wochen im Urlaub? Drei Wochen ? Vier Wochen ? Länger....??? Die Trans Europa Läufer sind nun schon mit der Anreise mitgerechnet 37 oder 38 Tage fort von zu Hause. Wie fühlt sich das an ? Verschwimmen die Konturen? Wo sieht man sich selbst im Leben oder nur noch im Laufen.....Anders herum gerechnet sind sie in 30 Tagen wieder zu Hause. Unvorstellbar für viele Menschen aber das ist auch ein Teil der TEL. Nicht nur das Laufen, die Einsamkeit, die Ferne, das Lagerleben ein anderes Leben...ich werde Robby mal fragen..wie er das im Moment so empfindet. Heute wurde er zweiter und konnte seinen Rückstand auf einen Treppenplatz abbauen. Auf seinen Bericht bin ich sehr gespannt. | | Hallo Leute, das Lagerleben, das Leben weg von zu Hause. Ich bin erwachsen und ich habe es mir ausgesucht. Ja, teilweise habe ich ganz abgeschaltet. Ich fühle mich weg, woanders und denke gar nicht mehr an Zuhause. Aber da sind 20 Fotos, von meine Familie und die schaue ich mir hin und wieder an. Und heute sind mir dann schon ein paar Tränen gekullert. Und dann kommen die Vorsätze. Ich möchte die Wochenenden besser nutzen, Tiergarten, Playmobil...was den Kinder halt gefäält. Das Leben danach ist fern aber auch ganz nah...es sind gerade mal noch vier Wochen und die gehen schnell vorbei. Und ich hoffe sehr. dass es nicht bei den Vorsätzen bleibt sondern, ich möchte mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Ja es ist mir ernst. Na und dann habe ich mein Telefon und kann anrufen, wenn ich Zeit habe und wenn es mir danach ist. | | | Meinem Körper geht es gut. Einige Läufer haben gerade mal noch einen Körperfettanteil von 5%, das ist im Prinzip zu wenig, um dauerhaft Kraft zu generieren. Mein Körperfettanteil ist von 15 % auf 9 % geschrumpft und damit kann ich gut arbeiten. Mein Tempo hat sich schön auf 11,0 - 11,3 km eingependelt und die laufe ich locker und gut. Ach es gefällt mir, ich habe Freude und nun zieht es mich nach vorne. Das Verhältnis zu Rene und Takasumi ist gut und wir laufen zusammen, "spielen" ein wenig miteinander und messen unsere Kräfte. Aber keiner verliert natürlich sein Ziel aus den Augen :-). Die letzte Stunde bin ich dann heute alleine, ohne Takasumi gelaufen, und habe noch einen schönen Vorsprung rausgeholt. | | Heute Nachmittag habe ich mir es gedacht. Ich bin froh, dass ich so schnell laufen kann. Während ich heute schon geduscht habe, gegessen, Massage, ausruhen, unterhalten und nochmal ausruhen kommen nach 11 oder 12 Stunden immer noch Läufer ins Ziel. Respekt...auf der anderen Seite, hatte Reiner heute schon sein erstes Joghurt geschlabbert .-) bis ich da war. Er ist ein Ausnahmeläufer und wenn er das so durchzieht, setzt er neue Maßstäbe und hat meinen und den Respekt der anderen. | | Heute morgen haben die Polarwinde geblasen und so war es die ersten Stunden mit der Jacke kuscheliger. Jetzt haben wir strahlende Sonne, blauen Himmel aber auch ein paar Wolken, tolle Kontraste. Die Landschaft hier erleben zu dürfen ist herrlich und unvergesslich. Meine Fitness, meine Stimmung, meine Muskulatur ist auf 9! Morgen kommt wieder eine mega lange Etappe und darauf freue ich mich. Es ist herrlich was ich hier erleben darf. Ich bin glücklich und ungeduldig...ich möchte etwas erreichen, mit dem ich zufrieden sein kann und dafür gebe ich mein Bestes. Ich gebe Alles! | | | Euer Robert...... und Leute ......keine Angst wir sehen uns doch bald schon wieder!! | | | | | | | 34. Etappe / Schweden Göteborg nach Sjövik / 22.05.2009 / 48.8 km (3:49 ) / 2279.7 km gesamt
| | | 22.05.09 13:42 Hi Robert, gestern hab ich mir nochmal ein paar Landkarten im Autoatlas angesehen. Italien, Österreich, Deutschland, Schweden… Wahnsinn ! Diese Distanzen ! Schon jetzt „Chapeau“ ! – Ihr seid wirklich alle „Viecher“ – wie man hier so schön sagt !Ich geb auch mal unserem Schwedischen Kollegen bei FACKELMANN die Infos weiter. Evtl. kommt ihr ja an „seinem Haus“ vorbei ? ;-) Sicher wird er aber ein Internet-Auge auf Euch werfen ! Also; ran an die 2. Hälfte; Bergfest ! Es geht nun nur noch bergab – nicht körperlich natürlich ! Da drehst Du jetzt sicher voll auf ! Also: machs gut wie immer und hau rein ! Pass auf die Elche auf ! Ciao Robert 2 (bei FACKELMANN) | |
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Hier in Schweden, auf dieser ersten Etappe, werden die TEL nun auch über 50 % der Strecke geschafft haben, und damit wieder einen weiteren Meilenstein auf dem Lauf der Läufe. |
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| Romantisch nicht ? Urlaubsstimmung! Ein Schiff so hoch wie ein Hochhaus. |
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| Das ist nur ein kleines Fährschiff, unsere TEL waren auf einem größeren unterwegs. |
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Sind manche Läufer farbenblind oder lag es an den dunklen Sonnenbrillen? Ab Hafen Göteborg waren viele Straßen zu überqueren. Und selbst, wenn bei einigen Läufern nun langsam die Nerven blank liegen, Ingo wurde schon merhmals ermahnt und so empfinde ich es als Frechheit und Unfairness den anderen Sportlern gegenüber, wenn Herr Wehder und Herr Takasumi Senoo schamlos mehrere rote Ampeln überlaufen. |
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Ja, das hat mich richtig geärgert. Wir sind Sportler und da spielt die Fairness für mich eine ganz wichtige Rolle. Mal abgesehen davon, das Vorbild anderen gegenüber oder kleinen Kindern die das sehen. |
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Es war ein flacher Kurs und es gab mehrere heftige Regenschauer. Schweden zeigt sich gleich von seiner typischen Seite. Wir übernachten in einer christlichen Holzhüttensiedlung malerisch im Wald. Ich zehere noch ein wenig vom phantastischen Essen auf der Fähre und bin nun ungeduldig. Ich will voran, ich will es wissen! |
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Euer Robert! |
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| Die letzte Etappe in Deutschland. Kurz vor der überfahrt sind heute zwei Sportler ausgeschieden. Gratulation zu 2.230km nonstopp!! Hut ab und alles Gute! |
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| Ich sitze am Schwedenkai und höre Lifemusik. Vatertagsrock...ja da denkt man schon intensiv an zu Hause. Gerade läuft roling on the river...ach Leute endlich ist es soweit es geht in die zweite Hälfte. Vorher gab es für uns im Ratskeller einen Empfang mit Kuchen. Ein netter Abschied, der uns mit dem Kuchen ein wenig versüßt wurde. |
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| Die Kurzetappe heute empfand ich als äußerst angenehm. Es geht mir gut und ich bin fit und glücklich. Fit für Schweden .....Schweden ich komme! |
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Hallo Robert: habe deinen Fotowunsch weitergeleitet an www.turnfloehe.de und hoffe du bekommst bald Antwort von Nantje und Lisa. Euer "Besuch" hat uns Trittauern sehr viel Freude gebracht und mit Stolz erfüllt. Wir gratulieren allen Läufern zum erreichten Etappenziel (Bad Segeberg) und wünschen nun GUTE ERHOLUNG und hoffentlich keine Seekranken :) Eure Trittauer Turnerinnen |
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32. Etappe / Deutschland Trittau nach Bad Segeberg / 20.05.2009 / 44 km ( 3:40 ) / 2175.8 km gesamt
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Halbzeit, Half the way, 50 %, eine halbe Bier :-) ok das passt nun nicht so wirklich rein. Die Hälfte der Etappen sind nun geschafft. Die Hälfte der Kilometer in einem Tag. Aber nun gehts erst mal auf die See und das schlappe 14 Stunden. Eine Kreuzfahrt von Deutschland nach Schweden und dann geht es ans Eigemachte, wenn man davon noch was hat. Erfahrene Läufer sagen, dass man nun von den Kraftreserven, die man sich in den ersten Wochen geschaffen hat leben muß. Wie auch immer Taktik ist nun nur noch vorübergehend gefragt, nun wird gekämpft, denn auf das Treppchen wollen so einige auch welche von den ganz hinteren Reihen haben Ansprüche angemeldet. Und so unrealsitisch ist das in dem einen oder anderem Falle sicher nicht. Nun gut für die Zuschauer aus der Ferne werden wir versuchen nun ab und zu auch ein wenig auf Strategien und Kraftreserven einzugehen. |
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| Also heute rannte wirklich so fast jeder, was er kann. Tolle Zeiten. |
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Es muß nicht immer Kavier sein...also war heute mal ein ganz normaler Lauftag nur ein wenig kürzer. Für die Läufer blieb Zeit zum Einkaufen und zum Frieur zu gehen. Ich lasse mir meine Haare noch nicht abschneiden..erst danach kommen die alten Zöpfe weg :-) |
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Ansonsten hatte ich Zeit für die liebe Wäsche und zum Schlafen in unserer großen Halle. Bad Segeberg ist eine schöne Stadt und so genoß ich meinen vorletzten Tag in Deutschland. |
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Mein Tageslob und großer Dank geht an Helmut Schieke. Immer gut gelaunt mit netten Geschichten, sorgt er für kalte Getränke im Verkauf. Und bei diesen Temperaturen hat das Läuferherz schon mal richtig Lust auf ein kaltes Getränk. Er ist wie ein guter Vater für uns. |
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Fritz Jäckel habe ich heute für seinen Kinderschutzbund 70 Euro gespendet. Ich halte das für eine gute und wichtige Sache!! |
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Und Ingo hatte heute für jeden von uns eine Sporttasche, die wir mit an Board nehmen können. Gerade habe ich sie für die Fähre gepackt. Die eigenen Taschen müssen im Laster bleiben. Zelte aufbauen, Zelte abbrechen, Taschen raus....und wieder rein..... das alles gehört zu unserem Läuferalltag. Eine ganz andere Welt. Neu, anders, ganz anders......schon ganz gewohnt....wars schon mal anders. ..? |
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Irgendwann schaltet jeder um auf das neue Leben...unser momentanes Trans Europa Leben! |
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Seid gegrüßt Ihr Daheimgebliebenen..Euer Robby!! |
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| 31. Etappe / Deutschland |
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Nachtrag zur 29. Etappe: Liebe Leser, gerade habe ich erfahren, dass die Bewohner von Stüde uns eingeladen haben. Ich möchte mich herzlich bedanken für das tolle Essen und den leckeren Nachtisch in Form von Eis. Gastfreundschaft und Zuwendung ist Balsam für die Seele und ich hoffe, die Stüdener haben auch unseren Besuch genossen. |
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Ihr sehts schon auf dem Foto, heute war ein sonniger und schöner Tag. Die Laufstrecke war flach und es ging durch viele niedliche und freundliche Dörfer. Die letzten 1,5 km begleiteten mich Nanjte und Lisa, zwei Läuferinnen vom TSV Trittau, bis ins Ziel. Ich freue mich auf das versprochene Foto. Bitte schickt es an
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. Ich würde es gerne hier auf meiner Website veröffentlichen. Die Szene mit den hübschen Mädchen mit ihren wehenden Deutschlandfahnen werde ich noch lange mit im Herz tragen.....es liegen ja noch einige Kilometer vor mir. |
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| Nantje und Lisa mit Robert beim Zieleinlauf in Trittau! |
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Also die Menschen hier im Norden sind total herzlich und großzügig...und feiern können die!! Kuchen, Getränke und Würstchen und was für uns Läufer auch wichtig ist, Massage, "for free" das ist eine nette und gern angenommene Einladung. Ein richtiges Fest wird heute hier gefeiert. Lifemusik, Karatevorführung, Cheerleaders :-)) und Seniorentanz...eine Wahnsinnsshow für uns TEL. Danke lieber TSV und Danke liebe Einwohner von Trittau. |
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Unsere zwei schwedischen Soldaten sind mir heute unter die Haut gegangen. Sie laufen ja immer zusammen und kommen auch immer gemeinsam an. Kameradschaft pur. Heute kamen beide völlig unter ihrem sonstigen Niveau, nach 11 Stunden, an. Einer der beiden sympatischen Läufer, Andreas, hatte große Probleme. Diese beiden gestandenen Männer, ihres Zeichens Soldaten, kamen mit Tränen ins Ziel, was auch bei mir einige Träner hervorgelockt hat. |
Als der eine sich dann von der Gruppe abwendet auf eine Bank setzte, ging der andere auch zu ihm um einfach bei seinem Kameraden zu sein. Hier sieht man was es den Menschen bedeutet dabei zu sein und hier sieht man auch, was es bedeutet Kamderadschaft zu leben. Fern ab vom Heldenepos, von Kitsch und Militarismus.....einer für den anderen und beide für einander. Echt bewegend. |
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Meine Stimmung, meine Muskulatur, meine Fitness ist 9. Ich habe mich eingelebt und fühle mich wohl. Mein Tempo hat sich auf 11 Stundenkilometer eingependelt. Ich ziehe morgen schon wieder weiter, das wisst Ihr ja....und ich melde mich bald wieder Euer Robert! |
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19:14 Hallo Robert, ich muss schon sagen, du siehst richtig gut aus auf diesem Bild am Wasser. Ich denke, das können die 2 Mädels auch nicht toppen. Mach einfach weiter so es ist wirklich super was du leistest Robert sagte mir, das er mit dir gesprochen hat und du einfach gut drauf bist. Mach weiter so. Ich setzte auf dich. Liebe Grüße Christian Melchert FACKELMANN GmbH |
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30. Etappe Stüde nach Bienenbüttel / 18.05.2009 / 76.9 km ( 6:53 ) / 2062.3 km gesamt |
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Mensch Leute, 2.000 km und 30 Etappen. Während andere Läufer, die am Rennsteig waren, noch ihre Wunden lecken, laufen die TEL unvermittelt weiter. Aussagen mancher Journalisten wie " spinnen die ? ", " das sind Verrückte ", " so etwa macht kein normaler Mensch " möge bitte jeder für sich bewerten. Der Mensch ist zu großen körperlichen Leistungen fähig und die TEL sind sicher Ausnahmepersönlichkeiten. Körperlich und auch mental! Und jeder der das ganz oder teilweise durchzieht ist ein Sieger und verdient Respekt. |
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Diese Läuferverpflegung ist nicht nur sehr vielseitig sondern auch mit sehr viel Liebe gemacht..toll! |
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Schaut irgendwie so aus, als hätten die Betreuer heute den wunderschönen Verpflegungsstand versteckt :-) ...aber Robert hat ihn ja gefunden. |
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Heute erzähle ich Euch was von Zitronenfaltern und Genießern. Also so was, wir hatten sage und schreibe 71 km Schotterweg am Damm entlang. Ein Stein, zwei Steine, drei Steine, Einstein...halt das war wer anders...also abwechslungsreich ist was anderes, aber dafür waren das heute die Versorgungsstellen. Unsere Highlights zwischen dem Lauf. Na und dann bringt so ein Zitronenfalter richtig Abwechslung und trägt Dich wieder weiter und weiter. In der Mitte der Etappe war ich etwas müde, aber dann habe ich gemapt :-) MAP meine Eiweißtabeltten von Freund Dieter Reimann und dann gings wieder gut weiter. |
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Die Schlafhalle entschädigt heute ein wenig für gestern, sie ist geräumig und rauchfrei. Und was fast noch wichtiger ist, ein großer Supermarkt vor der Tür. Und so war ich heute einkaufen. Juhu: Schokolade, Kekse, Fruchtgummi und Red Bull alles große Leidenschaften von mir. Und da lege ich mir jetzt einen größeren Vorrat an, bevor es außer Lachs und Knäckebrot nichts anderes mehr gibt. |
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Morgen hört Ihr wieder von mir....Euer Dauerläufer Robert! |
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29. Etappe / Deutschland Gebhardshagen nach Stüde / 17.05.2009 / 70.3 km ( 6:22 ) / 1985.4 km gesamt
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| Wir gratulieren Jan zum Geburtstag und seinem fenomenalen Geburtstagslauf auf den zweiten Platz. Tolle Leistung, Herzlichen Glückwunsch!! |
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| Süß nicht ! Ob die beiden kleinen extra für Jan warteten oder ob sie allen Läufern etwas Mut machen wollten....das ist einfach nett. |
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Robert hoch konzentriert. |
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Liebe Freunde und Laufsportinteressierte. Mein Freund Maik Dieroff ist heute 10km mitgelaufen das war echt nett. Ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen. Wir liefen lange an einem Kanal mit viel Schotter, das ist kein optimaler Untergrund, weil man immer ein wenig nach hinten rutscht mit jedem Schritt...nicht so schlimm wie ein Krebs...aber es ist schon anstrengend. |
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Die Unterkunft heute ist mehr oder minder katastrophal. Viele Bewohner im Vorraum machen "Party" trinken viel Bier und Wein und qualmen....das ist für einen Läufer natürlich besonders störend. Im Vorraum ist kaum ein Durchkommen...echt beengend, nervig, ungesund...ich habe das Gefühl in einer Kneipe zu übernachten....Flucht nach Vorne meine Lieben ich will weg hier....Ich nehme heute meine Ohrenstöpsel und lege mich aufs Ohr.. Meine Cousine Tini aus Düsseldorf war heute zum Kurzbesuch hier und hat mich ein wenig abgelenkt..danke Tini..schön von Dir. |
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Also morgen geht es weiter, vorwärts zum Ziel, es grüßt Euch Euer Robby!! |
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28. Etappe / Deutschland Ebergötzen nach Gebhardshagen / 16.05.2009 / 76.7 km ( 6:43 ) / 1915.1 km gesamt
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Das nächste "Jahrtausend" läßt grüßen. Bald kommt der Zweier davor. Und dann folgen nochmal zwei Tausender und ein Fünfhunderter....ok..das wird noch was Größeres. Heute ist in Deutschland der große Rennsteiglauf über 72,3km. Ein Lauf auf dem sich mancher monatelang vorbereitet, um sich danach wochenlang zu erholen. Auch das überbieten die TEL so ganz nebenbei mit 76,7 km. |
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Hurra Robby hat heute den Dritten Platz gemacht. Die Hasenjagd hat begonnen :-) Jan ist heute mit mir sehr zügig gelaufen, da er Besuch aus Holland da hatte. Rene hat uns bei km 65 eingeholt aber nicht überholt. Ich bin dann ganz locker ins Ziel gelaufen, und dass die Strecke flach blieb kam mir sehr entgegen. Ich danke herzlich J. Barthelmann für die super Markierung der Strecke heute, da kann sich nun niemand mehr verlaufen und man fühlt sich einfach sicherer. Meine Freunde von Friends for Life sind zu Besuch und wir werden zum Griechen gehen. Es geht mir super gut, ich bin glücklich und total optimistisch. |
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| Bis morgen meine Lieben! Euer Robert I feel good...so good...so good... |
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27. Etappe / Deutschland Waldkappel nach Ebergötzen / 15.05.2009 / 68 km ( 6:09 ) / 1838.4 km gesamt |
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Der Freitag ist für so manchen ein kürzerer Arbeitstag. Auch für die TEL liegt die heutige Distanz unter dem Durchschnitt von 70 km am Tag. Also schaut das ganz nach einem gemütlichen Nachmittag aus, wenn nur das Wetter mitmacht. Die Eisheiligen "nerven" nun schon seit ein paar Tagen mit Regen, Kälte und Sturm. Einen kleinen Vorteil hat´s, die Läufer und Wäsche sind schon vor dem Zieleinlauf geduscht :-). |
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Heute passierte leider ein schlimmer Unfall. Eine japanische Läuferin lief auf der Straße. Ein Auto wollte Ihr ausweichen und kollidierte dabei mit einem zweiten Fahrzeug, welches dann auf der Gegenfahrbahn in einen LKW geschleudert wurde. Die Fahrerin ist schwer verletzt. Wir sind traurig und bestürzt und auch ein wenig unsicher. Durch unseren Sport bringen wir uns hier ganz bewußt in Gefahr. Aber wenn dann ein Unbeteiligter zu Schaden kommt, gibt uns das schon ganz besonders zu denken. Wir hoffen das Beste und wünschen schnelle Genesung ohne bleibende Schäden. |
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Ich bin heute zwei Stunden mit Takasumi gelaufen und danach etwas moderater. Es war sehr hügelig, eine Bergziege bin ich eben nicht, aber ich bemühe mich. Der Regen war ein wenig nervig aber es soll morgen schon besser werden. Ich arbeite mich vor und ich habe echt Spaß und bin sehr guter Dinge, dass sich bei den ersten vier Plätzen bald eine Veränderung ergibt. Ich bin mega fit, super gut drauf und ich will es. Die Bundesländer wechseln so, wie jeden Tag das Hemd :-) wir kommen gen Norden Leute!! |
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| Tschau Tachau :-) Robby |
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Hallo lieber Robert, ich verfolge mit Spannung Dein Tagebuch auf Anita’s Webseite und sauge die Infos nur so in mich auf. Alle Achtung vor Deinen Leistungen auf diesem TEL und zu Deiner Stärke und Deinem Willen!!! Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und wünsche Dir immer genügend Dämpfung im Laufschuh Herzliche Grüße aus Langenzenn und keep on running, Robert! Martina www.keep-nordicwalking.de |
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26. Etappe / Deutschland Queck nach Waldkappel / 14.05.2009 / 64.4 km ( 5:31 )/ 1770.4 km gesamt |
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Um 9.20 wurde ein Life - Inti mit Robert on Tour auf Charivari gesendet. Herzlichen Dank für das Interesse an meinem TEL. |
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Noch acht Etappen in Deutschland, dann folgen 25 in Schweden! Oh, oh Elche, Ikea, Knäckebort, ABBA, Königin Silvia oder was fällt Ihnen zu Schweden ein. Den TEL hoffentlich etwas mehr wie mir, weil das werden ganz schön eintönige Läufe werden. Natur pur, Mücken und hoffentlich keine Elche. Zwei ganz lange Lappen von über 90 sind auch dabei in Schweden und kurz vor Schluß kommt nochmal einer ( wahrscheinlich zum entwöhnen :-) ). Für die langsameren Läufer ist das echt eine Herausfordung, diese werden bei der Etappe länger laufen als ruhen können. Ein Marathonläufer i.R. aus Franken hat mal gesagt. Diese jungen Leute bewundere ich, die den Marathon in 5 Stunden laufen. Ich brauchte damals gute drei Stunden. Nie im Leben könnte ich so lange laufen am Stück. Das ist der Punkt, nicht nur die Entfernung und das Tempo sondern auch die Dauer der täglichen Laufbeanspruchung ist das faszinierende an den TEL, egal ob die Sportler nun einen 6er oder einen 10er Schnitt laufen. |
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Gruß von Dieter Ulbricht: |
Hallo TransEuropaLäufer, Hallo Robert, beim MLP-Marathon in Mannheim vergangenen Samstag erwähnte ich bei der Massage so nebenbei, dass ich eine Woche später beim Rennsteiglauf starten wolle und löste damit entspr. Entsetzen/Bewunderung aus. Hab dann erklärt, dass Ihr ja in den Tagen dazwischen täglich Euren „Rennsteig“ lauft und in den Wochen davor… und in den kommenden Wochen… Wieder mal ein Beweis, dass Grenzen nur im Kopf existieren! In diesem Sinne wünsche ich Euch und Dir, Robert, weiterhin einen „barrierefreien“ Kopf! Dieter p.s.: Bei meinen Fahrten durch/Aufenthalten in Schweden habe ich nie ne IKEA und nur einmal einen Elch gesehen. IKEA interessiert mich ja weniger, aber Eure Elch-Bilanz über all die Wochen würde mich schon sehr interessieren. |
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5:31 Was ist los? Robby hat voll aufgedreht. Andere werden langsamer. Er wird schneller. Renntaktik oder hat ihn das Inti heute so beflügelt. Nun sind wir mal auf seinen Report gespannt. |
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Das war los. Ich bin heute mit Jan gelaufen und der drückte aufs Tempo. Was solls dachte ich mir und blieb dran. Erst haben wir Trond und dann Rene überholt. War echt spannend. Nun volle Pulle dachte ich mir, und habe nochmal eins draufgesetzt. Na ja, aber auch die anderen schlafen nicht und Rene ist nun mal ein guter Bergläufer also hat er mich bei den letzten Hubbeln kurz vor dem Ziel wieder eingeholt. Na gut, das war heute schön....da bleibe ich jetzt mal dran. Mittlerweile habe ich schon sieben Kilo abgenommen und die anderen meinen mein Laufstil wird immer besser....ist ja noch Zeit genug :-) |
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Was in Italien die Ferraristi sind in Deutschland bekanntlich die Schäferhunde oder so ? Auf jeden Fall habe ich nun künftig zwei Gründe eine Wasserflasche mitzunehmen. Erstens für den Durst und zweitens um sie kläffenden und angreifenden Schäferhunden entgegenzuhalten bzw. habe ich sie mit Wasser angespritzt. War echt ein wenig nervig und hat nochmal zusätzliches Adrenalin bei mir freigesetzt. Aber egal....Hey Leute I`m fine!! |
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| Auf jeden Fall ist nun auch klar, warum die so viele Getränke in Deutschland brauchen. Ein Teil wird getrunken und der andere Teil ist für die Schäferhunde :-) |
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| So long "cu tomorrow" Robert! |
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25. Etappe / Deutschland Weißenbach nach Queck / 13.05.2009 / 71.5 km ( 6:47 )/ 1706 km gesamt
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| 13.05.2009 9:32 |
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Hallo Robert, nach Deinem Sieg (???!!!) beim TEF 09 würden wir Dich sehr gerne zu unserem FACKELMANN Sommerfest am Freitag, 3.7.09, nachmittags als Stargast nach Hersbruck einladen !Wir würden uns freuen, wenn Du Dir diesen Termin schon einmal reservieren könntest Viel Essen und Trinken wartet auf Dich und wir sind gespannt auf Deine Berichte vom Lauf 09 !! Du brauchst auch nicht herzulaufen, notfalls holen wir Dich mit dem Auto ab !;-)Aber keine Angst, auch als 2. bist Du herzlich willkommen !!;-)) Also: wieder ein Ziel für Dich ! Ich hoffe es motiviert Dich zusätzlich ein wenig ? Ciao Ciao alles Gute und lauf, lauf, lauf… Robert |
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Ob Robby und die anderen Läufer, die sich wegen der parkenden Autos vor dem Bäcker verlaufen haben, heute Lust auf Brötchen haben? Na ja, Kohlehydrate sind enorm wichtig, den sie sind Brennstoff für die Muskeln. Genauso wichtig ist die Eiweisversorgung damit die Muskulatur auch dauerhaft leistungsfähig bleibt. Zu den Brötchen gibst ja zum Glück Alternativen in Form von Karotten und Äpfeln, die enthalten auch sehr viele Kohlehydrate. Na gut, dafür gibts heute zur Entschädigung einen 70er. Und die langen Dinger gefallen Robert ja ganz besonders. |
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Wir liefen auf Landstraßen und im Grünen. Ich bin mit Jan Nabuurs gelaufen, ich lasse mich gerne ab und zu ein wenig ziehen. Ich möchte gerne nochmal auf das Thema Orientierung und Konzentration während des Laufens eingehen. Wir haben heute beim Laufen nach den Pfeilen geschaut und zack hat Jan einen Bordstein übersehen und ist gestürzt. Ich habe mich total erschrocken, denn das sah echt gefährlich aus. Es ist ihm zum Glück nichts passiert und er denkt, morgen beschwerdefrei und locker laufen zu können. Aber einen kleinen Schreck habe ich doch.....so schnell kann es gehen und das wäre dann das aus. Man wird auch echt schnell abgelenkt, gerade gestern als ich mich verlief fragte eine Frau "Oh ist hier wohl ein Marathon" Ja sagte ich, und war schon am Pfeil vorbei. Es ist einfach nicht möglich sich dauernd 100 % zu konzentrieren, aber wir versuchens. |
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Die Einladung zum Sommerfest von der Fa. FACKELMANN hat mich sehr gefreut, es ist mir eine Ehre und es motiviert mich. Ja und dass ich auch kommen darf, wenn ich "nur" zweiter bin beruhigt mich ein wenig. Ich werde hier täglich mein Bestes geben. Das bin ich mir, meiner Familie und meinen Sponsoren und Freunden schuldig und das ist mir ein professionelle Pflicht. Ihr könnt Euch auf mich verlassen. |
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Im Lager herrscht gute Stimmung und die Läufer schauen sich auch einiges von einander ab. Zum Beispiel, dass es manchmal total wichtig ist, sofort nach dem Lauf zu schlafen und schnell zu kühlen wo es schmerzt. Wir haben so unsere Tagesroutine und manchmal kaum mehr als eine Stunde Freizeit :-) Klingt irgendwie komisch, ist aber so. |
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Heute geht mein Dank an Harmien die nette Radbegleiterin, die immer ein gutes Wort für mich hat. "Klasse Robert" " Prima Robert" "Weiter so" . Das tut gut. Ich danke Ihr ganz besonders, |
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Und dann mein Freund Dieter Reimann, der alle Finisher zu einem Wochenende in die Schloßmühle Zedlitz bei Leipzig mit viel Essen und Trinken eingeladen hat. Ich finde das sehr großzugig und freue mich schon auf seinen Besuch mit Birgit und Thomas Schulz. Ja und meine Freunde von Friends for Life werde ich diese Woche auch noch treffen. Wir werden zusammen schön Essen gehen und das Lagerleben mal kurz ausblenden. |
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Meine Heimatstadt ruft mich morgen auch in Form von Radio Charivari an und wird den Nürnberger berichten was ich so mache. Ich merke im Moment wieviele Freunde ich habe. Danke Euch ! |
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Meine Fitness ist bei 9 und meine Stimmung auch. |
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Leute bald haben wir die Hälfte und es geht nach Schweden. Ich werde meinen Bordcomputer auf Automatik stellen und meine Beine werden laufen. |
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Machts gut bis bald!! Euer Robert! |
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24. Etappe / Deutschland Prosselsheim nach Weißenbach / 12.05.2009 / 65.6 km ( 6:37 ) / 1634.5 km gesamt |
Von Pfadfindern und Ultraläufern |
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Beim Joggen erzählte mir einmal ein guter Bekannter, den die Leser diese Buches auch ganz gut kennen, dass er Ultraläufer geworden ist, weil er eine schlechte Orientierung hat und sich ewig verläuft. Ok das ist auch eine Begründung, war hier aber sicherlich als Spaß zu verstehen. Es stellt sich jedoch die grundsätzliche Frage, ob man pfadfinderische Qualitäten haben muß, um beim TEL auf der Route zu bleiben. Im Prinzip sind die Strecken wirklich gut und sichtbar markiert und dazu gibt es jeden Tag einen Routenplan. Also kann die Frage ganz klar mit nein beantwortet werden. 
Aber es gibt auch höhere Gewalt, und so war es heute. Robert lief in Waigoltshausen dem Läufer Trond hinterher und kam damit von der Strecke ab. Er war nicht der einzige an dieser Ecke, die so ihre Tücken hatte. Wann immer ein Auto vor dem Bäcker parkte, und das kommt morgens doch öfters vor, war die Markierung nach links verdeckt. Robert und die anderen Läufer kostete diese Geschichte 5km und das sind immerhin verschenkte 27 Minuten. Deswegen geht nun der Apell an den Veranstalter bitte nicht mehr vor einem Bäcker o.ä. Markierungen anzubringen :-) |
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Aber so ein kleiner Umweg wirft mich nicht aus der Bahn meine Stimmung ist bei 8 von 10 möglichen Punkten und meine Fitness bei 8-9. In Anbetracht, dass nun die Zahl der Läufer schon auf 55 geschrumpft ist, eine gute Aussicht. Die Nacht wird rustikal in eine kleinen Gasthof aber sicher kuschelig. Ich habe ja mein neues Kissen. |
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Bis morgen herzlichst Robert! |
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23. Etappe / Deutschland Schillingsfürst nach Prosselsheim / 11.05.2009 / 82.1 km ( 7:46) / 1568.9 km gesamt
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Nach dem Motto "Aller guten Dinge sind drei" mangelte es auch heute den Sportlern nicht an Kilometern. Schon wieder ein 80er, der erst mal gelaufen werden will. Meine Statistik sagt mir heute, dass nun ein Drittel der Etappen vorbei sind und auch ein Drittel der Kilometer. Ebenso sind drei Wochen vorbei. Bei einigen Sportlern ist der Akku schon mehr als ein Drittel leer...aber überlegen Sie mal was das für eine Leistung ist. 1.568 km laufen. Ein paar der älteren Sportler haben auch schon verlautbart, dass sie nun das Rennen langsam in die entscheidende Phase kommen sehen. Das Wetter in Deutschland meint es heute gut mit den Sportlern. solange es nicht regnet bevorzugt die Mehrheit der Sportler feuchtes und kühleres Wetter ohne direkte Sonne. |
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Nach dem Besuchsmarathon kommt es bei Robert nun auch noch zum Medienmarathon. Charivari, BR Hörfunk, ARD und nun war heute noch der BR da und bringt morgen zwischen 17.30 Uhr und 18.45 Uhr eine Sendung. |
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Das Tagesmotto war heute anscheinend etwas voreilig von mir. Die Strecke war wellig und wie man auf einigen Fotos sieht ganz schön anstrengend. Ich bin heute mein Tempo alleine gelaufen und die letzen 10km waren "lebensgefährlich" und unverantwortlich schwierig für einige angeschlagene Läufer. Es war ein Crosslauf der Kategorie 8 von 10 möglichen. Nach dem Zieleinlauf habe ich mir meine Matte aufgepumpt und schnellstens einen Schlafplatz gesucht. Sofort schlafen nach einem anstrengenden Lauf wirkt bei mir Wunder für die Regeneration. Die Halle ist elend klein und so war ich heute besonders froh unter den ersten zu sein. |
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| Das MRT war dann heute der krönende und entspannende Tagesabschluß. Wir dürfen dort nette Musik hören, während wir untersucht werden. |
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| Das wars in kürze für heute....ich lege mich heute frühzeitig schlafen. |
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| Verschlafene Grüße Robert! |
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22. Etappe / Deutschland Nattheim nach Schillingsfürst / 10.05.2009 / 80.5 km ( 7.23 ) / 1486.8 km gesamt |
Mir klingt es noch in den Ohren "Die langen Etappen liegen mir" und genau danach sieht es aus. Während andere Sportler heute schon etwas langsamer gelaufen sind.Robert hat seinen Lauf gleichmäßig auf hohem Niveua durchgezogen. | | | | | Die Infrastruktur für so viele Sportler ist schon imens. Essen, Unterkunft, Versorgungsstände, Streckenmarkierung, Berichterstattung. Die Läufer haben es da einfach, sie müssen ja "nur" Laufen. Gestern war in Deutschland ja Muttertag und auch Robert hatte die Gelegenheit mit seiner Mutter zu feiern. Überhaupt war gestern Besuchstag bei Robby. Der TEL machte knapp 50km vor den Toren von Nürnberg Station und so bekam ich heute seine Gästeliste per SMS. | | Bei idealen Laufwetter freute ich mich heute während des Laufes schon auf die ganzen angekündigten Besucher. Robert van Loosen von meinem großzüzigen Sponsor FACKELMANN. Ich grüße alle Mitarbeiter der Fa. FACKELMANN und freue mich sehr über Eure Interesse an meinem Lauf. Auch danke ich für Euer Vertrauen in meine Beine, ich werde mein Bestes geben!! | | Mein Leistungsdiagnostiker Tom Aigner besuchte mich und gab mir einige Tips. Er war zufrieden mit meinem Rennverlauf und machte mir Mut so weiterzumachen. Dann kam auch noch Manfred Falk, mein Freund von Den Friends of Life, mit seiner Frau Hanne. Und last but not least meine Eltern. Den Muttertag haben wir gebührend gefeiert mit 12 Kugeln Eis mit Sahne. Bitte nicht nachmachen, wenn Ihr Eure Figur halten wollt. Bei mir ist da im Moment so, dass ich an die 8.000 - 10.000 Kalorien am Tag verbrenne. Zum Mittagessen hat ich Jägerschnitzel im Gasthaus Adler. | | Die Stimmung im TEL war supi. jeder Finisher wurde in der Halle beklatscht. | | Heute geht es weiter Richtung Norden. Jeden Tag bewegen wir uns nun von meiner Heimat ein Stück weg und kommen unserem Ziel näher. | | Unser Abenteuer geht weiter und ich werde Euch heute Abend wieder berichten, wie es mir ergangen ist. Ich empfinde es als Gnade und große Erfahrung hier mitlaufen zu können. | | | | Herzlichst Robert! | | | | 21. Etappe / Deutschland Pfaffenhausen nach Nattheim / 09.05.2009 / 81 km ( 7:20 ) / 1406.3 km gesamt |
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Leute jetzt geht es langsam ans Eingemachte! Es folgen nun ein paar megalange Etappen. Zweimal ist ein 80er zu packen und auch danach gibt es keinen Ruhetag. |
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| So sieht das Schlaflager der TEL aus. Erinnert irgendwie an eine Jugendfreizeit. Unter diesen Bedingungen wird Hochleistungssport betrieben, das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. |
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| Wie wichtig Trinken ist, sieht man hier gut am Nachschub. Würde mich mal interessieren wie lange das vorhält. |
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Heute war ein ganz normaler Arbeitstag. Wie bitte Herr Wimer? Arbeitstag? Erstens ist Samstag und zweitens ....na gut so sind sie nun mal die Ultras. Ich liebe 80er Etappen das ist mein Revier und außerdem selektiern sie das Feld. Sie sind meine absolute Stärke und so ist das heute für mich ein kleiner Feiertag. |
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Die Strecke war leicht wellig und es war sonnig und richtig heiß. Das hat mich an Badwater erinnert, da habe ich ja noch eine Rechnung offen, aber jetzt ist erst mal der TEL dran. |
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Das war heute Urlaubstimmung pur im Ziel. Wir hatten einige Gastläufer und eine super sonnige Liegewiese. Ja und dann war heute ja meine Familie da. Meine "einsame" Seele konnte sich wieder aufladen. |
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Mein großer Dank geht heute an Karl Heiz Neff, der uns immer wieder etwas Besonderes bietet. Heute war es ein kostenloser Schwimmbadbesuch und natürlich hat mir das mit meiner Familie doppelt Spaß gemacht. Und dann gab es noch Schnitzel mit Pommes und zum Nachtisch Eis. Was will der Läufer mehr?... |
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....zum Beispiel 12 Paar neue Laufschuhe, die mir meine Familie heute neben vielen anderen Ausrüstungsgegenständen mitgebracht hat. |
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Ich freue mich total auf morgen 80km hurra!!! |
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Euer laufender Reporter Robert |
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20. Etappe / Deutschland Seeg nach Pfaffenhausen / 08.05.2009 / 64.9 km ( 5:51 ) / 1325.3 km gesamt
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| Hallo Robert, weiterhin alles Gute und die besten Grüsse, Dein Team der Zahngesundheit Armin und Bettina Enssle! = |
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Hallo Robert! :-) Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Lauf der Mitternachtsonne entgegen. P.S. Die langen Kanten in Schweden und dann Schluss im sehr hügeligen Nordschweden und Norwegen kommen noch. ;-) Mal schaun, was die "Jungspunde" die momentan in der Wertung noch vor Dir sind dazu sagen ... Wenn ich am 16.5. mal wieder den Rennsteig laufe, wird mir vielleicht ein klein wenig bewusst was Ihr momentan jeden Tag leistet. Meine absolute Hochachtung an Euch alle. Keep on running and smiling. Thomas Schmidtkonz |
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| Für außenstehende Betrachter: Robert läuft im Schnitt schneller als beim letzten TEL. Es ist noch nichts aber auch gar nichts entschieden!! |
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| Gernzwerterfahrungen ? Willenskraft ? Verändertes Schmerzempfinden? Die Forschungsgruppe von der Uni Tübingen ist genau an solchen Sachen dran. |
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| Ok, das linke Schienbein ist noch frei, aber mal im Ernst diese Kinesiotapes helfen wirklich sehr gut und ganz ohne Chemie. |
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Aber es geht auch anders, diese drei Läufer haben ihren Spaß! Jetzt wird mir auch Einiges klar, ich dachte erst das sind die drei von der Tankstelle :-)... aber weit gefehlt.....das sind auch nicht die neuen Bodyguards von Robert...nein offizielle Begleitung im wahrsten Sinne des Wortes. Heute hatte ich die Ehre mit Bürgermeister Rinderle und Landrat Müller aus Seeg die ersten 10km durchs schöne Allgäu zu laufen. Das war nett und hat mich motiviert. Ich bin heute locker gelaufen und nachdem ich mich von den Herren verabschiedet hatte, genoß ich meinen Lauf mal wieder ganz alleine. Ich habe auch wieder ein paar Pfündchen abgenommen und das tut meiner Figur und meinem Laufstil sehr gut. Ich bin da sehr zufrieden. |
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| Na und dann gab es auch noch Kuchen für alle von Sarah, der Freundin von Tom. Nach dem Kuchen bekamen wir ein Ständchen mit Blasmusík und dem folgte ein opulentes Abendmahl. Das war ein richiger Verwöhntag...und es wird sich morgen steigern, denn da kommen die drei Menschen, die mein Leben sind. Meine Uschi, die Franzi und mein Oliver. Juhu!!!! So und nun kuschel ich mich in mein Kuschelkissen und träume von meiner Familie und morgen schon werde ich sie im Arm halten. |
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| Euer glücklicher Robert! |
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19. Etappe / Östereich nach Deutschland Nassereith nach Seeg / 07.05.2009 / 68.9 km (6:58 ) / 1260.4 km gesamt |
| 12:35 Liebe Herr Wimmer, vielen Dank - wir haben das Interview mit Herrn Wimmer von heute früh soeben gesendet - dass es während des Laufs geführt wurde, war wirklich klasse - so macht man einen Extremlauf hörbar! Vielen Dank und viel Glück, Evi Lell BR-Studio Franken Aktuelle Redaktion |
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" Good old Germany" freut sich heute auf die TEL. Es wird nochmal ordentlich hügelig werden. Robert wurde heute morgen wieder mal am Telefon vom BR interviewt und wir sind schon auf die Sendung gespannt. Jeden Tag laufen, wird das nicht irgendwann langweilig? Nein, so die TEL, die Landschaft ändert sich, das Ziel nähert sich wenn auch nur in kleinen Schritten, dafür aber stetig. Von 68 Startern sind zur Zeit 58 noch in der Wertung, wenn es dabei bleiben sollte, wäre es so wie ein 6er im Lotto. Am Start sind heute jedoch mehr als 58, weil einige Eappenläufer für ein paar Tage die Sportler begleiten. Auch eine nette Möglichkeit mal Urlauf zu machen -) |
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| Ein traumhaftes Panorama.....um son schöner, wenn man es schon hinter sich gelassen hat....die Alpenpässe sind nun geschafft. |
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Und so ging es heute dem Robert. Endlich der letzte Paß! Das war nochmal ein Hammeranstieg aber wir haben es geschafft. Morgen wird es noch mal wellig. Aber dafür ist es hier abwechslungsreich. Und stellt Euch vor, wir hatten sogar mal Zuschauer an der Strecke. Kleine Kinder haben uns die Hände abgeklatscht, das war echt süß. Dann noch ein Alphornkonzert und strahlender Sonnenschein. Das BR Interview beim Laufen war witzig und irgendwie war heute Pressetag. Das ARD war vor Ort und hat die bayerischen Läufer befragt und dann noch mich alleine. Herr Kittel von der ARD war echt nett. |
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| "Ohne Worte" |
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| Die Janaper trinken hier beim TEL relativ bis zu teilweise beängstigend wenig. Flüssigkeitsverlust durch schwitzen verdickt das Blut, es kann weniger Sauerstoff aufgenommen werden und.....muß ich noch mehr erklären...trinken ist beim Laufen lebenswichtig. |
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Und weil man sich ja sonst nichts gönnt, gab es heute Schnitzel mit Pommes für alle. Gegen das Heimweh habe ich nun auch etwas unternommen. Ich habe mir ein kuscheliges Kopfkissen gekauft und jetzt fühle ich mich fast wie im eigenen Bett :-) |
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Der "Betreuer des Tages" ist Dietrich. Er ist total lieb, immer gut gelaunt und sehr fürsorglich. Ihr glaubt gar nicht wie gut uns das tut. |
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So das wars für heute, ich kuschel mich nun in mein Kissen und träume von...na ja ...alles müßt Ihr ja wirklich nicht wissen :-) |
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Bis morgen Euer Robert! |
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Hallo Robert, ich sehe gerade, dass du nun deutschen Boden unter den Schuhen hast und der Heimat näher kommst. Wir verfolgen das Rennen und natürlich insbesondere dich Tag für Tag. Mir fehlt zwar die Erfahrung, aber ich denke, diesen Lauf wird derjenige gewinnen, bei dem Knochen, Sehnen, Muskeln, Lunge und vor allem der Kopf 64 Tage durchhalten. Wir drücken dir Daumen und Zehen. Mach weiter so, du bist ja sogar etwas schneller als 2003 unterwegs.Liebe Grüße aus dem Frankenland Robert und die Truppe von RW OutdoorSport | URBAN TOOL |
18. Etappe / Österreich Pfunds nach Nassereith / 06.05.2009 / 60.1 km / 1191.5 km gesamt |
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Also mehr als eine Stipvisite war das nicht...egal ein TEL kann sich nicht mit solchen Kleinigkeiten aufhalten. Der ist auf sein Ziel, das Nordcap fokusiert. Und da wurde dann heute wiedermal eine Marke "überlaufen". Definitiv über ein Viertel der Strecke und definitiv ein Viertel der Etappen. Ob das Glas nun viertel voll oder schon ein viertel weg ist. Diese Betrachtungsweise bleibt natürlich jedem Läufer selbst vorbehalten. Es ist auch in etwa die Strecke des "La Transe Gaule" und damit werden ab sofort einige Läufer Neuland betreten. Die Erfahrung des kompletten Laufumfanges werden etliche erst bei diesem Lauf machen. |
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Also wenn die Läufer vom TEL knapp 1.200 km zu Fuß in 18 Tagen schaffen, sollten 600km mit dem Auto an einem Tage kein Problem sein. Und so waren wir heute in Nassereith um Robert und die anderen mal live zu sehen. Die Creme de La Creme des Ultrasports und das sage ich mit großer Hochachtung. Namen, die bekannt sind, Sportler, die schon viele Siege erlaufen haben...Menschen, die einfach Hallo gesagt haben und sich mit uns unterhalten haben. Nichts zu sehen oder spüren von Starallüren, Bodyguards oder Ähnlichem was man ansonsten bei Weltklassesportlern kennt. |
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Heike, MTA, vom Forschungsteam der Uni hat uns sogar in den Truck gelassen und ihre Arbeit genau erklärt. Sie bewegt sich dort in einer anderen für Sie ganz neuen Welt hat sie gesgt. Die Sportler kommen nach einer 70km Etappe locker in den Truck. Auf die Frage Wie geht es Dir.....gut! hast Du Beschwerden ? Nein...aber die Bilder vom MRT sagen etwas anderes. Da sind Hämatome ( Flüssigkeitsansammlungen ) die mit Sicherheit Schmerzen verursachen und für die ein kfm. Angestellter locker mal drei Wochen in den Krankenstand mit begleitender Physiotherapie geht. Aber die TEL absolvieren am nächsten Tag wieder eine Hammeretappe und es geht ihnen subjektiv immer noch gut. Andererseits wird auch beobachtet, dass trotz Schmerzen weiter gelaufen wird. Interessant ist nun herauszufinden wo Anpassungsprobleme beginnen und aufhören und dann in Entzündungen, die zum Out führen, münden. |
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Auch ist jetzt schon klar, dass Shin Spint keine Knochenhautentzündung ist, sondern "nur" eine Flüsigkeitsansammlung im Gewebe des Schienbeines, welche auf Muskelpartien drückt. Ein weiteres Gebiet ist der Schlaganfall im Muskelgewebe, der genau so wie im Gehirn beispielsweise auch im Oberschenkel auftreten kann. Wie bahnt er sich an und wann kommt es zum Knall. Hier ein paar Impressionen von Heikes Arbeit. |
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Das hier ist kein Versorgungstand des TEL das sind die Urinproben der Läufer......es gibt hier aber keine B Proben :-) |
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Und da ist Robby schon unterwegs, wir haben ihm an der 6. Versorgungsstation getroffen, da hatte er die 800 Höhenmeter schon hinter sich. Es ist heute wieder gut gelaufen und er fühlt sich gut und davon konnten wir uns heute auch überzeugen. Er ist gut drauf und nach dem Duschen wollte er mit uns spazieren gehen. Muß ich noch mehr schreiben? |
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| Hier sehen wir ihn kurz vor km 50 und er ist erfreut heimatliche Gesichter zu sehen. |
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| Zeit hatte er natürlich keine. "Muß schnell weiter nur ganz kurz...bis später" und weg war er. |
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Und hier sehen wir das Ziel der Träume, alles TEL, das tägliche Siegestor. Im Moment ist es von den drei Führenden täglich heiß umkämpft. |
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Und da kommt er und hat wieder eine Etappe mit viel Freude geschafft. |
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Und so sieht er nach einer 60km langen Etappe aus. Ausgeruht :-) |
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Leute es geht mir gut. Ich habe Spaß. Die Organisation des TEL ist wirklich liebevoll und engagiert. Ich freue mich auf die weiteren Etappen und natürlich besonders nun auf die Etappen durch Deutschland. |
Grüß Gott Euer Robert |
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| Hi Robert, wow, es geht nach Hause ! Zwar nur kurzfristig, aber freu Dich schon mal auf Franken ! Ich hoffe, am Sonntag schläfst Du nicht schon nachmittags ein, denn da werde ich mal in Schillingsfürst vorbeikommen. Muss früh zwar noch selbst sporteln, aber dann möchte ich Dich besuchen kommen ! Also, komm zu uns ! Attacke, jetzt geht’s richtig los ! Durchhalten, mach die Führenden nervös, sie sollen Deinen Atem spüren ! ;-) Ciao Ciao Robert (der bei Fackelmann) |
| | | 17. Etappe / Italien Schlanders nach Pfunds Östereich / 05.05.2009 / 63.8 km ( 6:15 ) / 1131.4 km gesamt
| | | Robert viele Grüße. Dein Tagebuch liest sich prima. Auch die Bilder vermitteln einen Eindruck von deiner Leistung und die der anderen Läufer. Robert du kannst dich schon mal auf die Lebkuchen freuen. Und noch eine gute Nachricht. Ich habe wieder mit dem Trainig begonnen und freue mich auf das Auslaufen mit dir. Laufend Grüße Günni | | Gleich ist ein Viertel der Strecke geschafft und wenn das nicht ein Grund ist Abends "a Viertela" zu trinken. Blos nicht mehr Leute, denn die Alpen sind nicht ohne und kosten wegen der Höhenmeter ganz schön viel Kraft. | | | 
| | Robert beim Interview und es scheint ihm zu gefallen :-) | | | Robert dreht auf. Ein herrlicher blauer Himmel begleitete heute meinen supertollen Lauf. Wir hatten 800 Höhenmeter zu überwinden, was solls, der Rennsteig hat 1.800. Wir waren inmitten der Berge und ich habe es genossen. Ciao Ciao Italia....Grüß Gott Österreich. Der deutschsprachige Raum hat uns wieder und ich hoffe auf ein entspannteres Miteinander mit den Autos. Wir sind heute durch mehrere Tunnels und hatten dabei aus Sicherheitsgründen Leuchtwesten an. Also abenteurlich ist der TEL allemal. | | | 
| | Ein Wahnsinnspanorama, echt postkartenverdächtig | | | Heute war mein Tag. Ich bin downhill gerast wie ein junger Gepard. Heute mußte ich beim Laufen viel an meine Uschi und die Kinder denken. Ich vermisse Sie und ich danke Ihnen gleichermaßen für die schöne Zeit hier. Wir sind in einem kleinen Dörfchen untergebracht und auch die Schlafhalle ist sehr klein...aber fein. Leute ich genieße mein Laufleben. | | Grüß Gott aus Österreich Euer Savanenläufer ! | | | | |  | | | 16. Etappe / Italien San-Michele nach Schlanders / 04.05.2009 / 64.8 km ( 6:01 ) / 1067.6 km gesamt
| | | Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und so gab es gestern leider dann doch zwei Aussteiger. Von 67 Startern sind nun nur noch 59 übrig. Und das nach knapp einem Viertel der Gesamtlaufzeit. Das Gesetz der Wahrscheinlichkeit sagt, dass mit der Dauer der Beanspruchung die Ausfallquote überproportional steigt. Wohle dem. er sich nicht verletzt, nicht erkrankt und auch seine Kraft richtig einteilt. Von Versagen kann hier nicht gesprochen werden. Die einzelnen Sportlerinnen und Sportler haben ihre persönliche Leistung erbracht und die verdient nicht nur Respekt sonder aus meiner Sicht auch große Bewunderung. | | | | | War das heute ein Radtour? Mit Sicherheit nicht..... aber auf den Radwegen ist es für die Läufer sicherer als auf der Bundesstraße. |  | | Robert am Aldo Adige | | | Leute mir gehts gut. Ich komme jeden Tag noch besser in Form und habe noch gute Reserven. Ich könnte, aber werde jetzt ganz bestimmt noch nicht, schneller laufen. Ich weiß wie lange der Lauf noch ist und ich werde mein Tempo durchhalten können. Was die Läufer hinter mir betrifft denke ich, dass ich das Feld gut abgesichert habe und hier gut positioniert bin. Das Tempo der Spitze kann ich nicht laufen aber ich hoffe doch in zwei bis drei Wochen, dass wir uns näheren und ich dann mit Kraft und Ausdauer vorbeiziehen werde. Ich fühle mich gut und fit wie am ersten Tage und weiß aus Erfahrung, dass so ein Lauf Geduld abverlangt. Der Lauf ist noch lange. Die Organisation ist sehr gut. Reichlich Essen und gute Schlafplätze. Ich bin gut eingelebt, wenngleich ich meine Frau und Kinder vermisse. Mein soziales Umfeld fehlt mir ein wenig, aber das wußte ich vorher. Das ist nun so. Na ja am kommenden Samstag sehe ich meine Frau und die Kinder, sie besuchen mich für ein paar Stunden. | | Der Lauf heute war wie im Urlaub. An einem Radweg entlang , ein Flußtal und im Hintergrund die schneebedeckten Berge. | | Viele Grüße aus meinem Lauf - Urlaub Euer Robert! | | 16:36 Hallo Anita, bitte richte unserem Robert ganz liebe Grüße aus dem ganzen Hause Fackelmann aus. Ich verfolge jeden Abend die Ergebnisse und es ist wirklich erstaunlich zu welchen Leistungen Robert fähig ist. Christian Melchert. | | | 19:48 : Der Fanclub Crocos Drücken auf jeden Fall beide Daumen. Red Bull wird ja nichts nützen, fliegen gilt ja nicht. Viel Ausdauer wünschen die Greutherlinge. Natürlich drücken wir auch die Daumen!!! Das schaffst Du!! Lauf allen davon. Liebe Grüße Charlie und Bonni. Viel Erfolg und starkes Durchhaltevermögen wünscht Dir Alu. Lauf!!! Lauf!!! Lauf!!! Wir lesen jeden Tag Dein Tagebuch und sind begeistert. Viel Glück wünschen Karin und Roland. Lauf Robert lauf! Wir drücken Dir alle Daumen, Finger und Zehen! Du packst es! Mach weiter so! Michi und Diana. Viiiiiiiiel Glück wünscht Maxi. Toi toi toi wünschen Lea, Sandra, und Flo. Halt die Ohren steif, Du schaffst es! Viel Glück wünscht der Kurschatten! Viele erfolgreiche u. durchhaltende Grüße aus Dresden senden Gabi und Günther! Im Namen alle Crocos drücken wir unseren größten Respekt für Deine tollen Leistungen aus. Halt durch! Wir wünschen Dir alles Glück der Welt!!! | | | 15. Etappe / Italien Nomi nach San-Michele / 03.05.2009 / 76.9 km ( 7.126 ) / 1002.8 km gesamt
| | Heute wurde der erste 1.000 er voll. Bald nähern sich die TEL dem Viertel der Gesamtstrecke. Und nach anfänglichen Verletzungen sind zum Glück bisher keine weiteren Sportler ausgeschieden. 61 sind noch dabei. Der Schweizer Christian Fatton hat heute auch deutlich weniger Rückstand als in den letzten Tagen und so scheint er sich langsam von seiner Verletztung zu erholen. Der Übertritt in das nächste "Jahrtausend" wurde heute offensichtlich feierlichst beganngen. Ein paar Fotos vom Festakt und von Unterwegs. | | | | | | | | |  | Entweder sind die Herren noch nicht ganz ausgeschlafen oder die Musik hat nicht "gemundet". |  | | | Mit Sicherheit aber mundet diese Erfrischung...aber ist das nicht eine Weinflasche ganz oben? Ob sich ein paar Läufer von der Kastanienblüte inspirieren lassen...Kastanien, Speck und Wein...Törgelen .....aber bitte dann nicht beim Laufen torkeln! | | Leider ist Sigrid Eichner heute ausgeschieden. Es war ein harter und heißer Tag. Ich bin heute im schönen Bergpanaroma lange alleine gelaufen. Zum Schluß hat mich Martin Wagen eingeholt und so sind wir dann zusammen ins Ziel. Meine Stimmung ist nach wie vor postiv und gut. Uns so gut wie meiner Stimmung geht es auch meinem Körper. Alles paletti. Zur Feier des 1.000ers gabe es heute Nachmittag deftige Spieleleier mit Würstchen bei Thomas Dornburg. Mhm...das war echt lecker. Für die Übernachtung haben wir eine sehr schöne Sporthalle also was will der Mensch mehr. Essen, schlafen und laufen. | | Es grüßt Euch herzlich Euer Roberto aus Italy! | | | 14. Etappe / Italien Pescantina nach Nomi / 02.05.2009 / 69.4 km ( 6:40 ) / 925.9 km gesamt
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Die Dreizehn hat sich für Robert als Glückszahl erwiesen. In der dreizehnten Etappe war er positiv und optimistisch und hat sein inneres Kraftfeld aktiviert. Nicht mal 1.000 km werden es heute Abend sein, die diese Ausnahmesportler vom TEL zurückgelegt haben. Wir sind nun schon beim halbjährigen Trainingsumfang eines engagierten Freizeitsportlers angelangt, der regelmäßig an Halbmarathonläufen teilnimmt. Bitte versuchen Sie selbst doch mal ein Beispiel dafür zu finden wie lange 925km für Sie sind und dann versuchen Sie sich vorzustellen, dass Sie diese Entfernnung zu Fuß in nur 13 Tagen zurücklegen. | | Robert war heute zusammen mit dem Schweizer Martin Wagen on Tour und hat das Alpenpanorama genossen. Leider war er heute wiederum kamerascheu und so habe ich mich für ein Bild mit einer hübschen Läuferin entschieden, damit Sie einen Eindruck von der heutigen Gegend gewinnen können. | | Die Strecke führte heute über viele Radwege in einem Flußtal und dann hinein in eine herrliche Berglandschaft. Martin Wagen und ich sind wegen der Hitze und der morgigen Bergetappe mit 77 km verhalten gelaufen. Es gilt die Kraft einzuteilen zumindest für uns "ältere und erfahrene" Läufer. Nicht so in der Dreierspitze, die sich heute ein heißes Rennen mit überraschendem Ausgang geliefert hat. Ein Fight um den Tagessieg, den hoffentlich morgen keiner von Ihnen bereuen wird. | | Das medizinische Team von der "Forschungseinheit TEL" ist super nett und motiviert. Ich denke mal für diese netten Begleiter ist das nicht nur in medizinischer Hinsicht eine neue Erfahrung sondern auch ein kleines Abenteuer. Die Unterkunft für heute ist klasse, eine goße freundliche Halle und ich habe nette Mitbewohner. Ach Leute es gefällt mir, ich habe echt Freude, das ist schon ein Geschenk für mich dieser Lauf. | | Herzlichst Eure Robert! | | | 13. Etappe / Italien Ostiglia nach Pescantina / 01.05.2009 / 67.9 km ( 6:17) / 856.5 km gesamt
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Die 13. Etappe führt nun in die Provinz Verona. Nach Verona kommt der Gardasee und danach die anstrengende Alpenüberquerung. Ja und danach wartet ab dem 7.5.09 Good old Germany auf die Läufer. Sie haben wirklich bald schon ein ganzes Land durchlaufen. Der 1.5. ist bei uns ja ein Feiertag in Deutschland. Das bedeutet, dass viele Menschen nicht arbeiten müssen, die Seele baumeln lassen oder ganz einfach mal das "Familienprogramm" einschalten können. Feiertage gibt es für die Trans Europa Läufer keine...na gut für manche ist jeder Lauftag ein Feiertag. So zum Beispiel für Robert, der sich über ein Jahr vorbereitet hat und sich fest vorgenommen hat, wirklich jeden Tag zu genießen. Also wenn man es so betrachtet haben die TEL sogar 64 Feiertage am Stück. Da könnte man ja fast ein wenig neidisch werden :-) | | | | | | | Und so berichtet Robert: Am Start war es heute ganz schön kühl aber im Verlauf wurde es sonnig und so richtig heiß. Es war ein wunderschöner Ausblick auf die Alpen die ganz friedlich auf uns warten. Ein guter Tag war heute. Ich bin mein Tempo konstant und locker gelaufen. Mit Freude und einem Lächeln kam ich ins Ziel und freue mich schon riesig auf morgen. Ich habe mich nicht verausgabt und bin fit für die Voralpen. Langsam wird es hügeliger werden. Es geht mir physisch und psychisch mit jedem Tag besser und ich kommen immer besser ins Rennen. Mein Rennen. Freue mich total auf morgen und werde Euch dann wieder berichten. | | |  | Robby war heute etwas kamerascheu, aber hier haber wir wenigstens den Ausblick den er heute hatte, die Alpen. | | | Ciao und herzlichst Euer Robert! | | | 12. Etappe / Italien Alberone nach Ostiglia / 30.04.2009 / 50 km (4:26) / 788.6 km gesamt | | | 8:45 Hallo Robert, schön dass es Dir so gut geht !! Dein Tagebuch zu lesen macht Spaß ! Immer mehr Mitarbeiter, Kunden, Besucher hier bei FACKELMANN werden von Deiner Leistung infiziert ! Unsere Tafel im Eingangsbereich schafft Aufmerksamkeit und Bewunderung ! Wir denken, dass Du alles super im Griff hast und Deinen Weg weiter gehst, ….also läufst ! Geniesse Wetter, Luft und Sonne und gut aufpassen auf die wilden Ferraristi !Ciao ciao Robert, Fa. FACKELMANN | | Die heutige Etappe war auch nicht ohne, zwar "nur" 50km. Aber in der Kürze liegt die Würze und so wird bei den kürzeren Etappen ein höheres Tempo gelaufen. Gut für Sportler, die das können und nicht schon am Limit hängen. | | | Gestern das mit den Fersen, heute der hintere Oberschenkel... eine Augenverletzung.....das ist schon ein extremer Lauf, der dem Körper seine Grenzen aufzeigt. | | | | | |  | | | Nicht umsonst werden die Sportlerinnen und Sportler von der Uni Tübingen begleitet. Unter anderem soll auch erforscht werden, was sich im Gerhirn während so eines langen Laufes abspielt und verändert. | | | | | | Auch Robert ist heute nicht ganz ohne Blesuren davongekommen. Aber wer ihn kennt weiß, dass er das behandelt und dann ist es für ihn erledigt, eine unabänderliche Tatsache, die ihn nicht am Laufen hindert oder bei Laufen behindert. Ich.glaube Robert hat heute mal eine andere Mütze an...blau. Steht ihm auch ganz gut. Wahrscheinlich wäre signalgelb oder pink bei dem Fahrverhalten der "Azurri" noch besser :-) Heute mit MP3 als Laufpartner, von dem kann man sich auch bergaufwärts unterhalten lassen, wenn den anderen die Puste ausgeht :-) | | Heute war ich für ideales Laufwetter, angenehme Temperatur, kein Wind keine pralle Sonne einfach gut. Fast die ganze Stecke ging am Damm eines Flußes entlang, das war gut für die Orientierung aber wie Ihr auf dem Foto seht, die Autos sind immer auf Tuchfühlung mit uns. Die Blütenpollen haben mir heute ein wenig zu schaffen gemacht und waren Grund für einen hohen Anfangspuls, da kam mir dir kurze Strecke ausnahmsweise entgegen. Im Verlauf habe ich ich jedoch gut und locker gefühlt und bin gut durchgekommen im Wohlfühlbereich. | | Ich bin gut gelaunt und werde heute nachmittag mal eine Waschtag einlegen :-). Vielleicht nimmt sich ja der eine oder andere ein Beispiel, wäre ganz gut. Eine rießige Messehalle ist unser Domizil und so wird es heute verschwenderisch viel Platz für alle geben. Mal schauen vielleicht gehe ich bei diesem Wahnsinns-Space sogar mal in die Chill Area... | | Seid gegrüßt von Eurem "Running Robby" | | 20:31 Grenzbereich der Psyche und einige Memos Hallo Robert, Respekt vor diesen Leistungen. Eine wirklich mörderische Herausforderung. Gilt für Körper und Geist. Eine Pace im Spitzenfeld, die auf Dauer schwer vorstellbar durchzuhalten ist. Bei der 11. Etappe seid ihr mit 5 Minuten-Schnitt und schneller unterwegs. Da seid ihr bei den meisten Marathons unter die ersten 20 %. Aber nur bei 42 km und nicht als Teiletappe nach über 500km, Der Rennverlauf von Dir ist ok. Nur bitte kollidier nicht weiter mit Autos. Wir sprechen viel bei unserem Viacarolina Lauftreff-Nordostpark vom TEL. Zwei Sachen fallen mir da von gemeinsamen Erlebnissen ein: 1) Als Du mit mir und Fred vor 10 Jahre den Mannschaftssieg im Marathon In Korbbach b. Frankfurt geholt hast, war ich 25 Stunden nonstop von Bari mit Wohnmobil und Family unterwegs. Es ist alles noch lebhaft in Erinnerung. Meine Achillessehne schmerzte damals, und Du hast gekämpft, die Altersklasse gewonnen –Never give up und wir gemeinsam den Mannschaftssieg Es war super, besonders die Feier danach. 2) In 23h37 min Nonstop im Team von Prag nach Nürnberg 38 Grad am Tag …wir waren alle fertig …ohne Deinen Einsatz in der Nacht hätten wir es nicht geschafft. Es war übrigens auch bis dato der schnellste Lauf der Menschheitsgeschichte von Prag nach Nürnberg. Die Sache wäre reif für einen Eintrag ins Guinessbuch gewesen. Kaiser Karl würde sich im Grab rumdrehen. Naja wir haben sportlichste Initiative Deutschlands von 2300 Bewerbungen gewonnen.Danke dafür. Teamgeist und Einzelkämpfer !!! Körper und Geist im Einklang !!! Sachen die sich bei Dir gut ergänzen. Es grüßt Dich Mario und Deine Fangemeinde www.viacarolinarunning.eu | | | | 11. Etappe / Italien Lugo nach Alberone / 29.04.2009 / 84.8 km ( 8:00) / 738.6 km gesamt | |
08:06 Uhr, Dir Robert wünsche ich einen weiterhin schönen, guten und erfolgreichen Lauf. Wie immer drücke ich Dir beide Daumen! Gerne kannst Du auch Sigrid von mir grüßen. Dann erst mal viel Erfolg bei der Alpenquerung! Keep on running and smiling, Thomas Schmidtkonz |
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9:00 Uhr Liveübertragung auf Charivari....toll..... Robert beim Laufen |
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17:15 Dear Robert, We’re following your great achievements day-by-day. Keep on going strong Robert and know that we are cheering for you and applauding your successJ. GOH, GOH, GOH….Robert! With warm regards, Lena and your GOH Team |
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Heute war Robert zeitgleich mit Janne Kankaasyriä. Würde mich mal interessieren was die beiden für ein Thema hatten. Janne kennt sich sicher auf den später folgenden Etappen gut aus, immerhin geht ein Teil ja auch durch sein Heimatland. Wir hörten Robby heute live im Radio, das war schon aufregend. Direkt unterm Laufen,die Geräusche um ihn herum, er souverän wie immer. Der Mann hat halt nen Puls von 100 beim Sechserschnitt, den hat manche Hausfrau schon beim Kuchenbacken. Christian Fatton, kämpft erfolgreich weiter und hat sich auch heute wieder durchgebissen. Wir wünschen Ihm gute Besserung. |
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| Das sind nicht Roberts Füße aber ein guter Eindruck, welch extremen Belastungen der menschliche Körper trotzen muß. |
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Martin Wagner und Janne waren heute meine Laufpartner. Bei km 62 habe ich mich mit Janne allerdings abgesetzt. Der Lauf heute war schon Stufe 11 bei 10 möglichen auf der Riskoscala. Ein Autofahrer hätte mich fast gegen die Leitplanke gedrückt und beim Ausweichmanöver blieb mein Ringfinger an seinem Außenspiegel hängen. Diagnose zum Glück nur geprellt. Aber die Autofahrer sind schon krass hier. Einfach rigoros und Lauf tangiert die nicht mal periphär..leider. Ich hoffe weitere Erlebnisse dieser Art bleiben mir und den anderen Läufern erspart. Das Interview unterm Laufen hatte schon was...aber wie ich höre haben es einige von Euch ja gehört. Im Ziel war mein sonst ruhiger Puls länger wie sonst höher und so gehe ich heute früh und viel schlafen. |
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Am ersten Mai bekomme ich Besuch von Peter Hunold, der ein paar Etappen den TEL begleiten wird. Ich freue mich schon sehr auf Peter. |
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Gute Nacht bis morgen. Herzlichst Euer Robert! |
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10. Etappe / Italien Bellaria nach Lugo / 28.04.2009 / 69.6 km ( 6:18 ) / 653.8 km gesamt |
13:00 Anruf Charivari Das Interview soll morgen beim Laufen zwischen 8 und ) Uhr erfolgen. |
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Robert ist gut in Form und hat heute sein Tempo etwas angezogen. Er ist gelassen, warum auch nicht, denn in der Ruhe liegt die Kraft. Leider mußte heute ein weiterer Läufer wegen Schienbeinentzündung aufgeben und so lichtet sich das Feld stetig. Die morgige Distanz ist auch wieder genau die "Kragenweite" von Robert satte 84,3km. |
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Mein voller Respekt gilt Christian Fatton ein netter und liebenswerter Zeitgenosse. Er hat Schienbein Entzündung und hat sich heut mit zwei Stöcken 12 Stunden durchgebissen. Der gibt nicht auf, der zieht das durch und wird seine Verletztung auch überwinden. Das ist ein Läufer von der Schule wie sie mir gefallen. Nur nicht umwerfen lassen und dranbleiben am großen Ziel. Er hat meinen vollen Respekt und meine Bewunderung. |
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Ganz beonders lobenswert und guttuend finde ich die täglichen Sportmassagen bei Ramona. Sie nimmt 10 Euro die Stunde und sieben bis acht Läufer incl. mir leisten sich jeden Tag diesen Service. Ich kann das nur grundsätzlich und ganz besonders bei Ramona empfehlen. Sicherlich sind auch die tollen Massagen der Grund für den tadellosen Zustand meiner Muskular. Sie ist so wie am ersten Tage nicht beansprucht und so fühle auch ich mich. Fit wie am ersten Tag, wenn nicht sogar ein wenig besser. Ich habe schon 5km abgenommen. Für einen anderen Läufer wäre das ja möglicherweise bedenklich. Aber als "Süßer" bin ich mit etwas Resveren auf den Rippen gekommen, deren Schwund mich nun elastischer und leichtfüssiger machen. Ein paar Kilos sollen noch runter. Meine Fitnes lag bei 8 von 10 möglichen Punkten. Meine Blasen vom zweiten Tage sind auch wieder eingetrocknet, falls es jemanden interessiert :-)) |
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Bei sonnigem Wetter bin ich locker gelaufen, Tempo war höher wie gestern und da sind noch einige Reserven im Wohlfühlbereich, ich werde ab und zu mal aufdrehen. Ich hatte einen netten Laufpartner mit Jan Nabuurs. Der nette Hollönder, der einiges an Deutsch kann, hat mich ein wenig abgelenkt und unterhalten und ich ihn und so war es eine nette Laufpartnerschaft für den heutigen Tag. Ich werde mir nun öfters einen Tageslaufpartner suchen, muß halt auch immer vom Tempo her passen für beide. Wir laufen nun Richtung Land des Innere und ich konnte schon zum ersten Male die Alpen sehen. Die Strecke heute jedoch war flach Schwierigkeitsgrad 2. |
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Ein neues Thema mit dem ich mich im Moment auseinandersetze ist das Lagerleben. Es ist schon etwas Besonderes. Manche Menschen benötigen eine Atombombe, um einen gewissen Grad der Verwüstung zu erzielen. Einige Läufer schaffen es hier beim TEL problemlos in wenigen Minuten. Die kulturellen Unterschiede, die Selbstdisziplin der einzelnen oder auch die grundsätzlichen Unterschiede liegen meilenweit auseinander. Heute Nachmittag war ich zum Abschalten unterwegs in der Altstadt des Örtchens, habe mir einige Optikergeschäfte angesehen und war auf einmal wieder irgendwie zuhause und es war mir ganz wohlig. Zurück im Lager kam mir die miefige Luft der goßen Halle entgegen. Einige Läufer waschen ihre Kleidung nicht, sondern lüften sie lediglich. Mit dieser Praxis kann und möchte ich mich nicht anfreunden. Klar ich wußte was mich erwartet, aber es nervt doch ein wenig im Moment. Gestern Abend lagen wir zum schlafen nebeneinander mit geringen Abständen sozusagen Matte an Matte. Für meinen Nachbarn, der mir den Rücken zugewandt hatte, war die kein Hemnis zu pub...... also das muß ich wirklich nicht haben. Na ja, hier erlebt man schon einiges Grenzwertiges und das nicht nur was das Laufen betrifft. |
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Und nun zu den Spekulationen um meinen Rückstand und meinen Siegeschancen. Was sind vier Stunden bei 64 Tagen?. Ich habe mich bisher noch nicht verausgabt, wie es bei den anderen ist, ist deren Sache. Vor mir sind drei jüngere Läufer, denen ich einiges an Erfahrung voraus habe und das ist der Grund warum ich so laufe wie ich laufe. Noch 500 km und alle die im Moment vor mir liegen, betreten läuferisches Neuland. Sie kennen doch bestimmt das Phänomen, dass bei km 30 viele Marathonläufer plötzlich überholt werden, warum liegt auf der Hand. Sie sind es zu schnell angegangen. Wir sprechen uns wieder zu diesem Thema! |
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So .....und heute suche ich mir nach dem Abendessen einen pubssicheren Schlafplatz :-)) Ciao Euer Robert! |
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| 23:34 Hallo Robert, lauf einfach weiter, denk daran ! KEINE GNADE FÜR DIE WADE ich warte auf Dich in der Gegend von Würzburg. Viel Spaß Udo Harrer aus Zirndorf |
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9. Etappe / Itlaien Fano nach Bellaria / 27.04.2009 / 73 km (7:03) 584.2 km gesamt |
| 13:30 Charivari möchte einen Termin für ein Lifeinterview. |
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Heute strahlt Robert bis über beide Ohren. Laufen ist schön. Ich laufe gerne und ich laufe um zu gewinnen! Das sind seine "berühmten" Worte. Und wie man zweifelsfrei sieht, lebt er das heute pur. Und immer noch heißt es die Kraft einzuteilen es folgen noch 53 weitere Etappen. Darunter die Alpenpässe. |
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Heute sind wir an Rimini vorbeigelaufen, wer fängt da nicht zu träumen an? Die Strecke war sehr abwechslungsreich. Grüne Hügel, Meerblick, Burgen und schöne Badeorte, wie Rimini eben. Zum Schluß gabs auch noch einen Sandsturm an der Uferpromenade. Das war natürlich nicht so toll. Na hoffentlich kommt der Sand nicht aus Hawaii.....sie kennen ja da Lied "Ich hab noch Sand in den Schuhen aus Hawaii" das könnte die Läufer doch ein wenig stören auf Dauer. |
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Ich bin heute mit meinem Freud Martin Wagen gelaufen und wir beide haben viel gelacht. Das tut der Seele gut und wenn die Seele zufrieden ist laufen die Beine auch besser. Meine Laufmaschine habe ich heute auf 10km/h eingestellt und erfreue mich einer weichen und elastischen Muskulatur. Nerven hat er schon, das muß man ihm lassen....aber nicht umsonst hat er den TEL ja schon mal gewonnen. Die Rechnung macht am Schluß der Wirt, mal schauen wer das von den Läufern sein wird. Ich habe da so eine absolut objektive Meinung :-) |
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Leider geht im Läuferlager der Shin - Splint, von Dr. Beat Knechtle auch "Läuferseuche" genannt, um. Einige Läufer werden deswegen aufgeben müssen. Das Forschungsprojekt der Uni Tübingen will auch unter anderem dieses Phänomen untersuchen, welches letztendlich in einer Knochenhautentzündung am Schienbein mündet, und damit das Weiterzulaufen unmöglich macht. Schade, für die Sportler die aufgeben müssen. Hier ein Link zu einem Artikel zum Thema Shin - splint |
http://www.zeit.de/2009/18/M-Transeuropalauf |
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Und so grüße ich Euch "molto" aus "bella Italia" und träume vom Lago di Garda, den wir bald erreichen werden. Auguri Roberto |
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| 8. Etappe / Italien 26.04.2009 Porto Recanati nach Fano 73,8km (6:59) 511,2 km gesamt |
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Heute haben die Trans Europa Läufer die erste "Teiletappe" vom Gesamtlauf geschafft. Sie sind nun schon über 10% der Strecke abgelaufen. Auf eine Laufstrecke von 511 km kommen viele Jogger so etwa im halben Jahr. Hier werden wieder mal die enormen Dimensionen klar, mit denen es die Sportlerinnen und Sportler hier zu tun haben. Gestern mußte der zweite Läufer aussteigen. Er scheiterte am Zeitlimit. |
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Und so wars heute bei unserem Robby. Der Lauf war schön, ich bin konstant im Wohlfühltempo gelaufen, das war heute allerdings nur 5:45 anstatt der angepeilten uns sonst möglichen 5:30. Bin im Moment etwas ratlos, wie ich mich selbst einschätzen soll und warum es so läuft wie es läuft. Eigentlich hatte ich es anders vor. Zu Beginn unserer heutigen Etappe war es etwas hügelig aber dann genoß ich die Adria Küste sehr. Der Duft von Meer und manchmal von Blüten....na ja Autos waren leider auch unterwegs. Wir laufen meißt auf der Straße. |
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Im Rahmen des Forschungsprojektes bekam ich heute ein Dauer EKG, aber Ihr wisst ja das Ergebnis interessiert mich erst wieder zu Hause, Ich habe nun noch 56 schöne Lauftage vor mir und darauf freue ich mich. Mein Schlafbedarf ist enorm deswegen sage ich jetzt auch " Buona Notte" Ciao Roberto! |
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| 7. Etappe San-Benedetto-del-Tronto nach Porto Recanati 71km (6:31) / 437,4 km gesamt |
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Am siebten Tage sollst Du ruhen...aber so weit lassen es die Läufer vom TEL nicht kommen. Robert schloß seine erste Laufwoche mit einer Stundenleistung von 39 Stunden ab. Bei sonnigen 20 Grad war die Strecke heute flach und führte an der Küste entlang. Eine ziemlich lange Passage direkt an der Uferpromenade und da war schon ordentlich was los, obwohl die Deutschen noch gar keinen Urlaub in Italien machen. Dafür machen die Läufer vom TEL einen "Urlauf". Die Menschen an der Promenade jedoch hat das eher wenig beeindruckt und an manchen Stellen gab es kaum ein Durchkommen. |
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Die ersten drei Stunden bin ich mit Rainer Koch gelaufen und habe dann den Rest des Laufes jedoch lieber in meinem Tempo zurückgelegt. Es geht mit körperlich gut, außer ein paar Blütenpollen die eine kleine Anschwellung der Atemwege und Schleimproduktion verursachen. Das beeinträchtigt mich jedoch in keinster Weise. |
Stimmungsmäßig bin ich eher ruhig und kapsele mich ein wenig ab weil ich nach der Lauferei dann doch nicht immer Lust habe, den Rest des Tages wieder über das Laufen zu quatschen. Ein wenig bin ich vielleicht noch "bockig" aber so bin ich halt und das ist gut so....das wird sich noch ändern. Ich mache enorme Schwankungen durch und das wie im Zeitraffer. |
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Das liebe Essen....ich merke wirklich, wir die Organisation sehr bemüht ist...gestern wurde nachdem die frischgemachte Pizza ausging, sofort ein Pizzadienst gerufen. Heute gab es Kartoffeln, Reis und Spaghetti also da kann man nicht meckern sogar einen "Insalata" bekamen wir. |
Wenn wir diese Nacht überstanden haben droht uns auch keine Übernachtung im Zelt mehr, was bisher zum Glück noch nicht eingetreten ist, alle Quartiere ab morgen sind mit festen Wand und Dach! Die Strecke morgen ist wieder meine Distanz. Ich liebe alles über 60km. |
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Herzlichst Euer "Roberto" aus Bella Italia! |
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20:20 Hallo Robert, verfolge jeden Tag deinen Lauf und dein Tagebuch. Wünsch dir weiterhin viel Erfolg und keine Verletzungen. Drück dir die Daumen und wünsch dir alles Gute. So keep on running. Liebe Grüße von Kerstin aus Pegnitz |
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6. Etappe / Italien 24.04.2009 |
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Silvi Marina nach San-Benedetto-del-Tronto / 49.8 km ( 4:17 ) / 366.4 km gesamt |
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Und hier kommt Roberts Eintrag von heute : Super Läuferwetter ideal, hat mir viel Spaß gemacht. Klasse! Bin heute mit dem Schweizer Christian Fatton gelaufen, war sehr nett. Ich fühle mich wohl und verliere langsam an Gewicht, was das Laufen sehr positiv beeinflußt. Ich werde durch den Gewichtsverlust noch schneller laufen können und meine Muskeln fühlen sich toll an. Ich werde mit jedem Tag stärker. Jürgen Wetzel mußte leider wegen einer Muskelentzündung aufgeben und so ist die Gruppe nun schon leider nach sechs Tagen geschrumpft. Wir übernachten heute alle in einer großen Turnhalle. Luxus pur :-)) Zum Essen gabs leckere Pizza bis zum Abwinken. Also sind meine Kohlehydratspeicher wieder gut aufgefüllt. Ich rühre mich wieder bei Euch! Euer laufender Robert. |
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5.Etappe 23.04.2009 / Italien |
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55.9 km ( 5:07 ) von Vasto nach Silvi Marina (316.6 km)
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| 23.04.2009 15:36 |
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Die erste Etappenwoche nähert sich dem Ende. Eine normale Arbeitswoche wäre heute Abend nun zu ende. Aber was ist schon so ganz normal beim TEL :-) Robert ist weiterhin auf dem dritten Platz und hat auch heute seine Energie wieder strategisch eingeteilt. |
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Auch heute war es wieder eine kleine Bergtour und das gleich am Anfang. Danach ging es an die Küste und zum Schluß an der Strandpromenade entlang, das war schon was Besonderes. Die Sonne hat uns heute gut verwöhnt und wir hatten 25 Grand. Ich liebe die Wäreme! |
Die Übernachtung im Gastraum war ganz schön eng, aber angesichts der Alternative voll in Ordnung. |
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Ich komme langsam in Form, laufe langsam rund aber es paßt noch nicht 100%. Mein Laufstil, meine Tempoausdauer und mein Gewicht ( Ihr wisst ja ich liebe Süßes ) werden aber mit jedem Tag besser. Ich laufe mit mir, ich höre in mich rein und das ist gut so. Ich bin dabei mich so richtig "einzulaufen." Ich grüße Euch und freue mich auf die nächste Etappe. Herzlichst Euer Robert!! |
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23.04.2009 17:39 Lieber Robert, es freut mich, dass du langsam auf Betriebstemperatur kommst. Lauf deinen Lauf wie du es dir vorstellst. Es ist dein Ding. Laufend Grüße Günni |
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23.04.2009 17:56 Servus Robert, in den Foren laufen schon die ersten Diskussionen bzgl. Des Vorsprungs der rollenden R`s, Rene und Rainer. Ich habe dann glatt mal nachgesehen und festgestellt, dass Martin mit Dir 2003 ähnlich gestartet ist, während Wolfgang Schwerk als Führender der ersten Etappen auch nen 5er Schnitt lief und nach 5 Etappen schon 1 ½ Stunden Vorsprung hatte. Das Ergebnis ist ja bekannt. Auch wenn ich irgendwie Allen den Daumen drücke, der Zweite Daumen ist dann doch ganz alleine für Dich… klaro! Keep on… Dieter! |
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| 4. Etappe 22.04.2009 / Italien | | | | 62,2 km ( 6:00 ) von Lesina nach Vasto ( 260,7 km) |
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22.04.2009 8:45 Uhr |
Hallo Robert, ich freue mich ein Lebenszeichen von dir zu hören. Bei uns in der Firma steht eine Große Tafel mit deiner Laufstrecke. Selbstverständlich immer mit dem aktuellen Zwischenstand. Wir setzten auf dich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Liebe Grüße Christian Melchert FACKELMANN GmbH & Co. KG |
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Der vierte Tag/Roberts Eintrag: |
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Versorgungstelle neben der Bundesstraße |
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Die Läufer haben nun schon 260,7km hinter sich. Welch eine Dimension. Engagierte Freizeitsportler schaffen das zuweilen innerhalb von vier Wochen, die Teilnehmer des TEL in vier Tagen. Denken sie da mal kurz darüber nach. Welch eine enorme Leistung hier dahintersteht. Verglichen mit einem Marathonlauf über 42,195km haben die Läufer des TEL gerade mal 500m hinter sich. Es heißt also immer noch sein Tempo finden, sich eingewöhnen und blos nicht zu schnell losstürmen. |
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14:29 Robert: |
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Wir sind noch gar nicht in den Alpen aber es war heute schon ganz schön hügelig. Der Schwierigkeitsgrad der Strecke lag bei 5. Ich lief bei 18 Grad auf windigen Landstraße der Küstenblick entschädigte mich zeitweise ein wenig, des lästigen Windes. Zwischen der 2. und 4. Stunde war mein "Motor" deffekt und ich hatte Zeit zum intensiven Nachdenken. Die letzte beiden Stunden gingen in alter Manier und mit guter Power. Durchschnittlich gesehen schöpfe ich im Moment so 60 % von meinem Potential erst aus. |
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Mein heutiger Tag steht unter dem Motto: Clever laufen.....ja ich lasse mich nicht von vorderen Plätzen auf den ersten "500m" beeindrucken und ziehe aus meiner Erfahrung. Auch wenn es mir zugegebener Weise nicht ganz leicht fällt :-)). Aber clever laufen heißt die Kraft einteilen und 64 Tage sind lang, sehr lang. Ich weiß das ja schon aus meiner Erfahrung. Ich werde den Lauf nun einfach auch ein wenig mehr genießen und nicht ...na ja Ihr merkt schon...es ist nicht einfach, aber es wird mir gelingen mich zu zügeln. Auf jeden Fall nehme ich mein Durchschnittstempo etwas raus....aber natürlich plane ich jetzt keinen 6er Schnitt...so 5.30 peile ich an...bis es dann in die Alpen geht. |
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Ich freue mich auf den morgigen Lauf und auf das Interview mit dem BR, ebenso über die netten Wünsche meine Freunde, das tut mir sehr gut. Also Leute es geht mir gut!! Herzlichst Euer Robert |
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22.04.2009 19:08 |
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Lieber Robert, ich verfolge jeden Tag den Transeuropalauf im Internet. Ich, meine Familie und all denen ich von dir erzähle, drücken dir ganz fest die Daumen. Mach weiter so. Ich melde mich wieder per Email. Viele Grüße, Günter, Günter Baron Rangau-Mall's Office-Studio |
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22.04.2009 19:33 |
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Hallo Robert, Alles Gute fuer den TE09 !Du hattest ja schon ein paar gute Etappen und "Entspannt sein" ist sicher ein gutes Motto fuer den Italien Auftakt. Rainer und Rene sind sicher eine starke Konkurrenz aber Du bist meiner Meinung nach gleich auf mit ihnen.
Keep on running! Gruesse aus Colorado Markus |
22.04.2009 19:41 |
Liebe Anita,Er ist eben ein Fuchs. Abgerechnet wird am Nordkap,Robert läuft goldrichtig. Wir sind in Gedanken jeden Tag bei Robert. Bestell ihm bitte ganz liebe Grüße von Birgit+Dieter. |
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3. Etappe 21.04.2009 / Italien 72,2 km ( Zeit 6:29 ) von Foggia nach Lesina ( 198,5km) |
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9:35 Das Interview mit mit dem BR wird am 07.05.2009 zwichen 8.00 und 9.00 Uhr morgens beim Laufen aufgezeichnet. |
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10.05 Hi Robert, na, läuft ja prima ! Alle Wehwehchen sind weg und jetzt heißt es also 4300 lockere km ins Ziel joggen ! ;-)) Wir sind jeden Tag gespannt wie Du Dich schlägst und drücken alle verfügbaren Daumen bei FACKELMANN ! Genieße ein wenig die Landschaft, die Sonne und hab Spaß ! Durchhalten und denke immer an Dein großes Ziel ! Alles Gute und liebe Grüße, Robert van Loosen, Marketing, FACKELMANN GmbH + CO. KG |
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13:28 "hallo robert, wir 3 von der laufbox drücken dir jeden tag die daumen dass du gut durchkommst ! der weg ist das ziel!!! bis bald alles liebe angela, andreas und felix" |
21:43 Grüße von Mario und dem Via-Carolina-Team. Wir glauben an Dich. |
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Und hier kommt Roberts Tagebucheintrag von heute: |
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Leute das war ein intensiver und abenteurlicher Tag. Ich bin viel auf Landstraßen gelaufen, die ohnehin windig waren und dann noch die vielen LKWs, die zusätzlich noch Wind machten. Mein linke Wade hat mich auch wieder geärgert zum Glück nur vorübergehend. Bis km 10 hatte ich starke Schmerzen, die dann aber doch noch nachgelassen haben. Im Ziel habe ich dann noch drei Blasen selbst aufgestochen. 
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Mein I-Pod war heute mein Begleiter und hat mich beim Laufen unterhalten. "Dann kam Trail auf Italiensich": Eine Unterführung mit Hochwasser mußte ich durchlaufen und zwei Schranken waren zu überklettern. |
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Was die Übernachtung betrifft, habe ich mich nach dem Motto "besser im Mief erst....." für die enge Blockhütte entschieden, die ist im Gegensatz zum Zelt auch bei Regen noch trocken. |
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Meine Alltagsroutine: Laufen, schlafen, essen. Es ist das, was ich mir ausgesucht und ertäumt habe und ich bin zufrieden. Ich bin wortkarg geworden und schöpfe Kraft aus mir. Meine Stimmung ist gut. |
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Ich grüße alle Leser vom Tagebuch! |
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Ciao Robert |
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2. Etappe 20.04.2009 / Italien 69,3 km ( Zeit 5:53 ) von Barletta nach Foggia ( 126,3km) |
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20.04.2009 8:53
Herzliche Grüße an Robert zum super Start beim Transeuropalauf. Mit Platz 3 der ersten Etappe liegt Robert voll im Soll. Einen verletzungsfreien Wettkampf wünscht Günni vom Lauftreff laufeninLaufamholz des SV Laufamholz.
LG Günni PS.: ich beabsichtige nach Prosselsheim zu fahren um Lebkuchen für Robert zu liefern. |
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20.04.2009 10:30 |
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Anfrage vom BR wegen eines Live-Interviews Frau Evi Lell |
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| Der zweite Lauftag: |
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Bei schwülen Wetter und 20 Grad liefen wir bei teils Nieselregen und teils bei Sonne. Wir liefen auf Land- und Bundesstraßen und am Schluß hin durch eine stark frequentierte Kleinstadt. Die Route führt uns nun weg von der Küste ins Land des Innere. Beim Durchlaufen der Kleinstädte ist allergrößte Vorsicht geboten nicht zu hastig zu laufen, und einen Wegweiser zu übersehen. Diese Eile kann schnell zu einem Umweg werden, der wertvolle Zeit kostet. Wir werden morgens mit einem Din A4 Routenplan ausgestattet, der war aber bis Mittags durchgeweicht, so dass ich ihn ab morgen in einer Plastiktüte verstauen werde. Der Schwierigkeitsgrad der Strecke war nur 2 und die Stimmung im Lager ist gut. Meine Stimmung ist sehr gut. Barometer 10! Der Tag steht unter dem Motto: "Zuversicht". Ich komme in mein Rennen rein. Etappenlauf ist mein Ding. Schon beim Loslaufen war meine linke Wade weicher und ab km 40 war ich beschwerdenfrei. Aber kein Grund zum unnötigen Tempomachen. Ich liege voll in meine Ziel. Ich bin heuter zweiter geworden und bin nun auch zweiter in der Rangliste. Das Tempo vom führenden Läufer ist sehr anstrengend und es stellt sich die Frage, ob er das durchziehen kann. Ich hatte heute Spaß am laufen und finde mich jetzt ein. Die Versorgung beim Lauf war Wasser, Cola und Eistee. Kein Iso und keine Bananen. 
Robert hat sich sehr über die Grüße und die in Aussicht gestellten Lebkuchen gefreut. Das vom BR gewünschte Interview während des Laufens ist darstellbar, sofern es frühmorgens erfolgt, damit Robert sein Handy wieder abgeben kann und nicht mitschleppen muß. Nochmal zum Schluß: Motto Zuversicht, Etappenlauf ist mein Ding! |
| 20:42 Liebe Grüße und alles Gute von Dieter und Birgit GOH. |
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1. Etappe 19.04.2009 / Italien 57 km von Bari nach Barletta ( 57,0km) | 4:46 Stunden/Minuten, Platz 3, Robert bezeichnete es als einfaches Joggingtempo. Es liegt ganz klar im geplanten Rahmen. | | Robert lief bei einem Wechsel zwischen Nieselregen und Bewölkung. Die Temperatur lag bei 20 Grad. | | | 
| | | Die Strecke führte entlang der Küstenstraße und durch enge, bevölkerte Kleinstädte, die sich auf dem Trans Europa Lauf noch nicht eingestellt hatten. Es gab einige gefährliche Momente für die Läufer durch den heftigen Verkehr. Der Schwierigkeitsgrad der Strecke lag bei 3 von 10 möglichen. Die persönliche Fitness von Robert lag heute bei 60 %. Eine Wadenverhärtung auf der linken Seite brachte Robert schon aus Deutschland mit. Diese Verletzung machte das Abrollen auf dem linken Fuße fast unmöglich. Er hofft auf schnelles Verheilen, um eine bessere Laufdynamik umsetzen zu können. | | | Roberts Stimmungsbarometer ist noch etwas verhalten auf 4 bei 10 möglichen Punkten. | | Es wird ein enges Rennen werden, welches fünf Läufer die alle Weltklasseniveau haben, unter sich ausmachen. Robert gehört natürlích dazu. Er und seine Konkurrenten stecken nun erst mal ihr Revier ab. Robert sieht das verhalten aber nicht unvorsichtig. Das Rennen wird nicht in der ersten Etappe gewonnen sondern insgesamt und erst nach den Alpen wird er so richtig aufdrehen. Es wird sich unter den ersten fünf in den nächsten Wochen die Führungsposition immer wieder verschieben. | | Zum Essen gabs Nudeln, Brötchen, viel Süßes und vorallen Schokolade. Robert hat immer einen Vorrat an Süßen dabei. Er war nachmittags einkaufen, um seine Vorräte aufzufüllen. | | | 
| | | | Um 17.00 Uhr kamen Grüße für Robert: | | | Lieber Robert, wir wünschen Dir für den Trans Europa Lauf viel Erfolg!!! Halte durch, wir drücken Dir die Daumen. Dein Fanclub Green-White Crocodiles | | |
| Am 17.04.2009 kamen herzliche Glückwünsche von Christian Melchert Fa. FACKELMANN: | | Hallo Robert, ich wünsche Dir von ganzem Herzen Viel Erfolg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wir setzen auf Dich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! | |
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Vor dem Start gab es am 11.04.2009 noch eine Pressekonferenz in Nürnberg im Mercado, zusammen mit dem Hauptsponsor Fackelmann. |
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